Bild: Rexim
Elektrische Einbauspindel spart Fertigungszeit

 

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Seit nahezu 10 Jahren ist das Unternehmen Rexim Werkzeug GmbH aus Maulbronn mit elektrischen Einbauspindeln am Markt vertreten und hat mit ihnen erfolgreich Kundenanforderungen realisiert.


Die elektrischen Einbauspindeln bieten optimale Lösungen beim Fräsen, Bohren und Gravieren mit kleinen Werkzeugdurchmessern und dienen der Schonung der Hauptspindel. Bearbeitungszeiten lassen sich zudem deutlich reduzieren und die Standzeiten der eingesetzten Werkzeuge erhöhen. Außerdem können mit ihnen ausgezeichnete Oberflächengüten erreicht werden.

 

Wie sie zur Effizenzsteigerung beitragen können, machen nachstehende Beispiele deutlich.


Im Beispiel eins kommt eine elektrische Einbauspindel auf einer Hermle C800U zum Einsatz. Die Drehzahl der Hauptspindel liegt bei 10000 min-1. Bearbeitet wird Warmarbeitsstahl 1.2345, 52-54 HRC. Das Werkzeug ist ein Vollhartmetall-Radiusfräser, Kopf-Ø 0,8 mm, TiAlN beschichtet. Die Bearbeitungsdauer mit der Hauptspindel (Drehzahl und Vorschub: 10000 min-1; 200 mm/min) liegt bei ca. 24 Stunden. Die gleiche Bearbeitung mit der elektrischen Einbauspindel (Drehzahl und Vorschub: 60000 min-1; 1200 mm/min) dauert lediglich ca. 7 Stunden und bringt eine Zeitersparnis von 66 Prozent.


Weitere Effekte:

• Die Standzeit der Fräser ist um ein vielfaches höher mit der elektrischen Einbauspindel,
• enorme Zeit- und Kostenersparnis,
• Schonung der Hauptspindel, diese steht still,
• engerer Zeilensprung beim Fräsen möglich, dadurch ist keine Nachbearbeitung erforderlich,
• Maßgenaue Fräsfertigbearbeitungen im µ-Bereich beim Hartfräsen möglich,
• in vielen Fällen kann die Herstellung von Elektroden vermieden werden.


Auch auf einer DMG, die mit einer Hauptspindel mit einer maximalen Drehzahl von 12000 min-1 ausgerüstet ist, konnten ähnlich positive Ergebnisse erzielt werden.


In diesem Fall ging es um das Bearbeiten eines sehr zähen Werkzeugstahls mit hohem Chromanteil. Operiert wird mit einem Vollhartmetall-Radiusfräser, Kopf-Ø 1,5 mm. Drehzahl und Vorschub der Hauptspindel liegen in diesem Bearbeitungsfall bei 10000 min-1 beziehungsweise 600 mm/min. Gebraucht werden dafür ca. 6 Stunden.

 

Die gleiche Bearbeitung mit einer elektrischen Einbauspindel (Drehzahl und Vorschub: 42000 min-1; 1800 mm/min) lag bei ca. 2,5 Stunden. Hier beträgt die Zeitersparnis 58 Prozent.


Das Fazit hier: Die Anforderungen des Kunden nach einer Verbesserung der Oberflächengüte und Zeitersparnis wurden deutlich übertroffen.

 

Minimalmengenschmierung verbessert Ergebnis


Rexim bietet elektrische Einbauspindeln in folgenden Ausführungen an: SK30, SK40, SK50, HSK32A, HSK63A, HSK100A, Zylinderschaft Ø 32 mm und durchgehender Schaft Ø 30 mm. Alle Modelle sind bürstenlos, in 1000er-Schritten regulierbar (bis zur maximalen Drehzahl von 60000 min-1) und mehrfach keramisch gelagert.


Das Anwendungsprinzip einer solchen Einbauspindel ist gänzlich einfach: Zum Einsatz ist lediglich eine Steuereinheit notwendig. Diese überträgt die erforderlichen Signale an die elektrische Einbauspindel, u.a. die Drehzahl.


Eine optimale Ergänzung bei Bearbeitungen mit elektrischen Einbauspindeln ist die Accu-Lube Minimalmengenschmierung. Ein Accu-Lube Präzisionsdosiergerät bringt kleinste Mengen eines pflanzlichen Schmiermittels auf die Schneiden des eingesetzten Werkzeugs auf. Die fortlaufende Benetzung führt zu einem gleichmäßigen Schmiermittelauftrag auf die Werkzeugschneiden. Dieser Schmierfilm reduziert die Reibung zwischen Werkzeug und Werkstück. Dies ermöglicht hohe Schneidleistungen und eine deutliche Erhöhung der Standzeit des eingesetzten Werkzeugs und der Güte der Oberfläche. Ein weiterer Vorteil ist, dass Werkzeug und Werkstück nahezu komplett trocken bleiben. Für die meisten Bearbeitungen mit der elektrischen Einbauspindel ist ein Accu-Lube Präzisionsdosiergerät mit einer Förderpumpe ausreichend.

www.rexim.de

 

Beitrag aus dima 4/2016:

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