Bild: Horn
Die Universalisten

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Warum der Werkzeug & Maschinenbau Heidelberg auf Fräser der Tübinger Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH setzt. 

 

Der Werkzeug & Maschinenbau Heidelberg, abgekürzt WMH, versteht sich als solide, zuverlässige verlängerte Werkbank für seine Kunden. Seine Stärken liegen in schnellstmöglicher Abarbeitung der Aufträge, Liefertreue und Qualität. Da in einem Unternehmen mit dieser Ausrichtung Universalität und Flexibilität großgeschrieben werden, ist es auch angewiesen auf universelle Maschinen und Werkzeuge. Mit dem Werkzeugspezialisten Horn steht WMH ein Partner zur Seite, der mit seinen Fräswerkzeugen genau dieses Profil abdeckt. Kein Wunder also, dass 90 Prozent der eingesetzten Werkzeuge das Label „Horn“ tragen.

 

Spezialgebiet Fräsbearbeitung


WMH in Wiesloch ist ein noch relativ junges Unternehmen. Gegründet 2009 hat es jedoch in Volker Maempel als Geschäftsführer und seinem Sohn Ralph zwei erfahrene Köpfe. Fräsbearbeitung ist deren Spezialgebiet. Mit einem maximalen Kubus von 900 x 630 x 600 mm werden drei- und fünfachsig alle gängigen Werkstoffe wie Alu, von weich bis hochfest, alle Stahlqualitäten einschließlich rostfrei, Kupfer- und Bronzelegierungen sowie eine Vielzahl technischer Kunststoffe, auch gefüllt oder faserverstärkt, bearbeitet. Die maschinelle Basis sind Universalfräsmaschinen von Hermle und Mikron, nicht das schlechteste, das der Markt bietet.


Kunden aus der Medizin- und Chemietechnik, aus dem Automobil-, Optik-, Raumfahrt- und Rüstungsbereich schätzen die Qualitäten von WMH. Er fertigt Gehäuse mit teils tiefen Kavitäten und Hinterschnitten, Führungen, Antriebsteile, Schweißkonstruktionen bis zur finiten Oberflächenbehandlung. Zwischen 500 und 800 unterschiedliche Teile als Einzelteile, Kleinserien bis 100 Stück oder Prototypen füllen jährlich seine Auftragslisten. Die Zeichnungen kommen zum Beispiel als DXF-Files, aus denen er dann die Programme für seine Maschinen generiert. Die geforderten Genauigkeiten, sowie Geometrie- und Oberflächenanforderungen sind teils sehr hoch. Wenn seine eigene Messmaschine von der Größe her nicht ausreicht, dann kann er jederzeit auf die ausgefeilte, präzise und klimatisierte Messtechnik seines Nachbarn zugreifen. Die großzügige Werkstatt ist auf Expansion ausgelegt.

 

Zuverlässig, universell und flexibel


Warum der Feinmechanikermeister Ralph Maempel gerade auf die Schneidwerkzeuge von Horn schwört, kann er ganz leicht und logisch erklären: „Ich kenne die Leistungsfähigkeit von Horn-Werkzeugen schon seit 15 Jahren, ebenso schätze ich Thomas Massinger, den technischen Berater von Horn, als kompetenten Partner. Die Fräswerkzeuge von Horn, vor allem nach der Erweiterung des Fräsprogramms, treffen genau mein Anforderungsprofil. Ich habe bei meinen Aufträgen sehr kurze Anlaufzeiten. Terminzwänge und hohe Qualitätsnormen bestimmen den Fertigungsalltag. Ich muss also schnell reagieren können. Dabei unterstützt mich Horn in mehrfacher Hinsicht. Ich kann, wenn ein neuer Auftrag ins Haus steht, über den Online-Shop die Kosten für die benötigten Schneidwerkzeuge in kürzester Zeit für mein Angebot zusammenstellen. Bekomme ich den Zuschlag und bestelle die Werkzeuge bis 17:30 Uhr, dann kann ich schon am nächsten Morgen damit arbeiten. Fräser von Horn sind leistungsstark und zuverlässig, universell einsetzbar und flexibel. Ich kenne den gesamten Wettbewerb im Werkzeugbereich, ich habe mir schon viele Versprechungen anhören müssen, aber bisher konnten nur die Werkzeuge von Horn das halten, was andere versprochen hatten – meistens haben sie das sogar noch weit übertroffen.“

 

Die Probleme der „verlängerten Werkbänke“


Maempel weiter: „Wissen Sie, ich habe ein Problem, das viele meiner Kollegen an den ‚verlängerten Werkbänken‘ auch haben; bei der Fülle von unterschiedlichen Teilen, oft Einzelteilen, mit unterschiedlichsten Geometrien und aus den unterschiedlichsten Werkstoffen muss ich mit standardisierten Spannmitteln arbeiten, meist mit Schraubstöcken. Für dünnwandige Teile mit großem Abspanvolumen oder bei kleiner Spannfläche brauche ich leichtgängige, schnittige Werkzeuge, die trotzdem ein hohes Spanvolumen erzeugen. Ich brauche Werkzeuge, die mit ruhigem gedämpftem Schnitt ihre Bahnen ziehen, um ein Verformen des Werkstücks oder ein Herausdrücken aus der Spannung zu verhindern und trotzdem mit hoher Genauigkeit beste Oberflächengüten erzeugen. Ich kann nicht Zigtausende Euro in Werkzeugspezialitäten investieren, die auf einzelne Werkstoffe oder Zerspanungsoperationen hin optimiert sind. Ich will mit einem Alufräser genauso gut Alu zerspanen wie Kupfer, Bronze oder die meisten Kunststoffe. Ich brauche Fräser, die für die meisten Stahlsorten gleichermaßen geeignet sind. Bei mir kommt es nicht auf die gesparten Sekunden an wie bei Großserien, ich brauche universelle Werkzeuge im direkten Zugriff. Die liefert mir Horn – und kein anderer. Eine ganz große Hilfe bei meinen unterschiedlichen Zerspanungsaufgaben bieten mir die Schnittdatentabellen im Katalog. Mit ihnen bin ich immer auf der sicheren Seite. Und dass ich von Thomas Massinger zu meinem Nutzen bestens beraten werde, zeigt ein aktuelles Beispiel: Ich hatte zwei Teile zu fertigen, brauchte aber für eine bestimmte Geometrie spezielle Werkzeuge, die mich 600 Euro gekostet hätten. Thomas Massinger empfahl mir diese Geometrie für 200 Euro erodieren zu lassen und verzichtete auf seinen Umsatz.“

 

Hochvorschubfräser als Highlight


Der Fräserbestand im Werkzeugmagazin bei WMH besteht zu 90 Prozent aus Fräsern mit dem Label Horn. Etwa 60 unterschiedliche Positionen über die ganze Breite des Fräserangebots von Horn sind da im ständigen schnellen Zugriff. Bisher konnte Maempel alle Zerspanungsaufgaben mit Standardwerkzeugen abdecken, lediglich ein aktueller Auftrag aus der Wehrtechnik erfordert Sonderwerkzeuge.


Die Vorteile dieser Werkzeuge sieht Ralph Maempel zum Beispiel bei Fräsern mit ungleicher Zahnteilung und unterschiedlichen Drallwinkeln. Sie verhindern Schwingungen, erzeugen einen leichten Schnitt und können gleichermaßen beim Schruppen und Schlichten verwendet werden. Als Beispiel dafür erwähnt er den Typ DSFA mit Innenkühlung und Drallwinkeln zwischen 36 ° und 40 °. Dieser Fräser erlaubt enorme Vorschübe, ist zentrumsschneidend und hat die Wuchtgüte G2,5. Er erzielt hervorragende Maßhaltigkeit, und beim Taschenfräsen in Serie ist die letzte Tasche wie die erste. Weitere Vorzüge: scharfe Schneidkanten, positiver leichter Schnitt und gute Schnittkantenqualität fast ohne Gratbildung. Weitere besondere Highlights in seinem Magazin sind die Hochvorschubfräser Typ DAHM und DAH mit Wendeschneidplatten. Je nach Aufgabenstellung erlauben sie bei Stahl bis zu 2 mm Vorschub pro Zahn bei 0,7 mm Zustellung. Oder der mit Tangentialwendeplatten bestückte Fräser Typ M409; gleichermaßen geeignet für Alu und Werkzeugstahl, aber auch für hochfeste Werkstoffe wie Inconel oder Hastelloy, ein echtes Hochleistungswerkzeug. Weitere Fräser im WMH-Einsatz sind die Zirkularfräsertypen 328, 332 und 311, Gewindefräser, aufschraubbar (Typ 311 oder 328), oder DC als Monoblock, das modulare Fräsersystem DG, Scheibenfräser vom Typ M310, Schlitzfräser vom Typ M101, durchgängig VHM-Schaftfräser aus dem DP-Programm und ebenfalls das komplette DSA-VHM-Schaftfräserprogramm für Alu, Kupfer und Kunststoffe.

 

Neben dem technischen Nutzen zieht Maempel auch kaufmännische Vorteile aus der Zusammenarbeit mit Horn. Monatsabrechnungen mit automatischer Abbuchung vereinfachen die Buchhaltung, die Universalität der Werkzeuge sorgt für eine kostengünstige Lagerhaltung und das Zusammenstellen der Werkzeuge im Online-Shop für Kostentransparenz.

www.wmh-ug.de  
www.phorn.de  

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Beitrag aus dima 4/2015:

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