Kreissägevollautomat HCS 130 von Behringer Eisele
Aus vier mach‘ eins

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Im Frühjahr 2013 ersetzte ein leistungsstarker Kreissägevollautomat HCS 130 von Behringer Eisele aus Weilheim/Teck gleich vier in die Jahre gekommene Halbautomaten in der Schmiedewerkstatt eines Traktorenwerks in Weißrussland.

Die Ziele waren hoch gesteckt und schon länger beschäftigte sich die Firmenleitung des Traktorenwerks in der weißrussischen Metropole Minsk mit dem Gedanken an eine neue Sägeanlage. Neben einer erheblichen Steigerung der Produktionsleistung des 20 000 Mitarbeiter zählenden Großunternehmens sollte auch die Qualität der gesägten Rohlinge verbessert werden. Da die Neuinvestition gleich vier ältere Halbautomaten ersetzten sollte, waren intensive Gespräche über die Bearbeitungsaufgabe, die Präzision, Geschwindigkeit, Werkstoffgüten, Grad der Automatisierung und viele andere Faktoren notwendig. Wünschenswert war zudem, dass sich auch die Ausbringung pro Schicht erhöhen sollte. „Nach gründlicher Marktrecherche haben wir mit der HCS 130 von Behringer Eisele einen Kreissägevollautomaten gefunden, der diese Forderungen erfüllt“, heißt es aus Minsk.

 

Sechs Tonnen Stäbe in einem Magazin


Die Kreissägeanlage arbeitet dreischichtig vollautomatisch und wird lediglich von einem Bediener pro Schicht überwacht. Zugeführt wird das geschmiedete Stabmaterial über ein Stangenlademagazin mit angetriebener Rollenbahn. Verglichen mit anderen Kreissägemodellen kann dieses Magazin insgesamt sechs statt nur zwei Tonnen Stäbe fassen. Zudem ist die neue HCS 130 in der Lage, auch Schmiedestangen mit einer Abweichung von fünf Millimetern pro Meter Gesamtlänge zu trennen, im Gegensatz zu zwei Millimetern Abweichung bei Vergleichsmaschinen.


Die neue HCS 130 ist eine robuste Anlage, die durch ihre ideale Kraftübertragung besticht und Vibrationen während des Sägeprozesses zuverlässig dämpft. „Denn neben einfach zu zerspanenden Werkstoffen werden nicht selten auch Sonderlegierung gesägt, bei denen enorme Verwindungskräfte während des Bearbeitungsprozesses auftreten“, erläutert Eisele-Vertriebsleiter Manfred Grüninger. Die Antriebsleistung beträgt insgesamt 34 kW. Verglichen mit den vier Vorgängermodellen, konnten hier sogar sieben kW eingespart werden. Positiv aufgefallen ist dem Kunden zudem der geringe Materialverlust beim Sägen. Bei jedem geschnittenen Werkstück werde so vier Millimeter Walzgut gespart, so dass aus einem Walzstab ein zusätzlicher Rohling gefertigt werden könne, so Sergej Afanasjev, stellvertretender Hüttenfachmann im Minsker Werk. Die Handhabung ist einfach, da auf dem Sensorbildschirm des Steuerpults alle notwendigen Daten eingestellt werden können: Stabdurchmesser, Materialhärte, Anzahl der Stäbe und die Schnittwerte. Entsprechend dieser Daten wählt die Maschine selbst einen optimalen Betrieb aus. Nach Beendigung des Auftrags stoppt sie automatisch.

www.Eisele.Behringer.net

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Beitrag aus dima 5/2014:

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