AMB 2016 – die große Show der Fertigungstechnik 

 

Die Olympischen Spiele 2016 sind Geschichte. Das spektakuläre Kräftemessen mit seinen 306 Entscheidungen endete am 21. August. Ein erstes Fazit: Die Athleten der USA haben uns wieder einmal gezeigt, wie der Hase laufen oder besser wie ihr Superman Michael Phelps schwimmen kann. Mit 121 Medaillen, davon 46 goldene, rangieren sie auf Platz eins der Nationenwertung und sind zum wiederholten Mal beste Sportnation.

Wir, die sonst so erfolgsverwöhnten Deutschen, fuhren mit lediglich 42 Edelmetallplaketten nach Hause. In der Länderwertung macht dies gerade mal den Platz fünf aus. Selbst die Doping geschwächten Russen rangieren noch vor uns. Ziel nicht erreicht, mussten die Offiziellen vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) am Ende konstatieren.


Knapp einen Monat später, am 13. September, wird die AMB, Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung, in Stuttgart eröffnet. Und analog zu den Olympischen Spielen werden die rund 1400 Aussteller in den ausgebuchten Messehallen ihre Kräfte messen, mit Innovationen, Konzepten und Strategien für eine zukunftsfähige Fertigungstechnik. Um die Themen „Industrie 4.0“ und das Internet der Dinge - die Vernetzung von Maschine und Werkzeug – kommt man dabei nicht herum. Denn, „Industrie 4.0“ sei keineswegs nur ein kurzer Hype. Die digitale Vernetzung der Wertschöpfung sei für alle Produktionsverantwortlichen eine Revolution, die sie nicht verpassen dürfen, wie es in einem kürzlich veröffentlichten Standpunktpapier der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik (WGP) heißt. Immerhin geht es darum, den Anschluss im globalen Wettbewerb nicht zu verlieren, beziehungsweise diesen auch in Zukunft mitzubestimmen. Dass diese Messe dabei Standortbestimmung ist und eine internationale Ausstrahlungskraft besitzt, lässt sich unter anderem daran festmachen, dass rund 30 Prozent der Aussteller aus dem Ausland kommen und 33 Länder repräsentieren. Die Schweiz, Italien, Spanien und Österreich stellen hierbei das größte Kontingent. Und sie alle wollen natürlich auch den deutschen Markt bedienen. Kein Wunder also, dass sich hier die großen Stars der Branche tummeln.


Was den kämpferischen Aspekt angeht, kommt zudem die Jugend, der Berufsnachwuchs, während der AMB zum Zug. Im Rahmen der nationalen Qualifizierung für die Teilnahme an den „WorldSkills“ - Entscheidungen 2017 in Abu Dhabi haben hier die CNC-Dreher und CNC-Fräser ihre Deutschen Meisterschaften. Spannende Wettkämpfe sind also vorprogrammiert.


Alles in allem, wir können sicher sein, dass an den fünf Messetagen in Stuttgart von den Ausstellern, die das Who-is-who der Werkzeugmaschinen- und Präzisionswerkzeuge-Industrie repräsentieren, einiges geboten wird. Einen ersten Einblick und Anregungen soll dieses Heft mit der AMB-Vorschau geben.

Gerd Fahry
Chefredakteur

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Gerd Fahry

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Editorial dima 4.2016 

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