Georg Komposch, Geschäftsführer Albert Fezer Maschinenfabrik GmbH
Einfach, individuell und sicher

Viele Unternehmen befinden sich derzeit im Automationsfieber, um ihre Handhabungsprozesse zu optimieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit damit zu erhöhen. Georg Komposch, Geschäftsführer der Albert Fezer Maschinenfabrik GmbH, kennt sich in diesem Segment aus und erläutert einige Lösungsansätze des Esslinger Unternehmens.


Herr Komposch, Ihr Unternehmen hat sich mit Vakuum-Hebegeräten und Automatisierungstechnik einen Namen gemacht. Mit welchen Produktgruppen agieren Sie am Markt?


Wir agieren im Prinzip mit vier großen Produktbereichen am Markt. Dabei handelt es sich zum einen um die Vakuumkomponenten. Hierzu gehören insbesondere die Sauggreifer mit entsprechenden Befestigungsgruppen, Vakuumerzeuger sowie die komplette Ventil- und Überwachungstechnik. Die Vakuumkomponenten werden für kundenspezifische Automationsprozesse als auch im Ersatzteilgeschäft eingesetzt. Zum anderen bearbeiten wir den kompletten Markt der Vakuum-Handhabungstechnik der sich in die beiden Bereiche Schlauch- und Vakuumheber aufteilt. Die Schlauchheber werden vorzugsweise im Logistikbereich eingesetzt, wohingegen die Vakuumheber einen nahezu uneingeschränkten Anwendungsbereich abdecken. Der letzte große Produktbereich sind die Betriebseinrichtungen. Hierbei handelt es sich um Krananlagen und stationäre Anlagen, wie zum Beispiel Wende- und komplette Bearbeitungsstationen.

 

Mit welchen Kundenanforderungen werden Sie dabei heute konfrontiert? Worin liegen dabei die Lösungsansätze bei Fezer? Wie spiegelt sich dies in konkreten Produkten beziehungsweise Systemen wider?


Die Kundenanforderungen werden immer individueller. Dort wo früher Standardprodukte eingesetzt wurden, müssen heute immer mehr und mehr Speziallösungen und vor allem Komplettlösungen angeboten werden. Wir von Fezer versuchen hierbei immer den ganzen Fertigungsprozess zu beachten, um unseren Kunden ein Optimum an Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. Unsere Vertriebsmitarbeiter sind darauf spezialisiert mit einfachen Lösungsansätzen die Vielzahl der Kundenanforderungen zu vereinen. Hierbei können wir auf unsere jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der Vakuum-Handhabungstechnik zurückgreifen und unseren Kunden immer funktionale und wirtschaftliche Lösungen anbieten. Auch neuen Anforderungen steht Fezer offen gegenüber. Mit innovativen Ideen und neuen Denkansätzen treiben wir die Entwicklungen in der Vakuumhandhabungstechnik stets voran.

 

Spielen Industrie 4.0-Ansätze dabei eine Rolle? Wie werden diese umgesetzt?


Hierzu gibt es eine Vielzahl an Denkansätzen, an denen wir bereits arbeiten. Vorstellbar sind Auswertungsstatistiken, speziell für den Servicebereich, um hier den Kunden schnellere und gezieltere Hilfe im Ersatzteilbereich zu bieten. Aber auch Ansätze zur Einbindung der Geräte in betriebliche Netzwerke sind vorstellbar. Hierdurch hätte der Kunde die Möglichkeit, Fehler- und Inspektionsmeldungen direkt am Bildschirm zu erhalten, um entsprechend kurzfristig zu reagieren. Aber diese Lösungsansätze werden bis zur Realisierung noch einige Zeit in Anspruch nehmen, da unserer Erfahrung nach die Nachfrage noch nicht allzu groß ist.

 

Welche speziellen Lösungen werden für metallverarbeitende Unternehmen angeboten? Wie unterscheiden sich diese von anderen Einsatzbranchen? Lässt sich dies an Beispielen verdeutlichen?


Die Anforderungen bei metallverarbeitenden Unternehmen sind eher geringer als in anderen Bereichen. In der Regel müssen Bleche von A nach B transportiert werden. Hierbei sind kaum außergewöhnliche Sicherheitsanforderungen geboten, wie zum Beispiel bei Vakuumhebern im Montagebereich oder bei stationären Anlagen, wo Mitarbeiter direkt neben oder gar unter den Einrichtungen arbeiten müssen. Besonders bei der Sicherheit der Geräte bieten wir unseren Kunden eine einmalige Einrichtung, die über alle Einsatzbereiche standardmäßig installiert ist, nämlich die Überwachung des Gerätehauptschalters bei Geräten mit Handschiebeventil für die Vakuumansteuerung. Hier hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass Bediener Bleche ansaugen, obwohl das Gerät gar nicht eingeschalten ist. Dies funktioniert, da beim Ansaugen immer auf das Vakuum im Sicherheitsspeicher zurückgegriffen wird. Wenn das Gerät jedoch nicht eingeschalten ist, besteht höchste Gefahr. Nicht jedoch bei Fezer, da in diesem Falle ein akustisches Warnsignal den Bediener vor dieser bevorstehenden Gefahrensituation warnt. Dies verdeutlicht die Philosophie von Fezer, unsere Produkte nach den höchsten Sicherheitsanforderungen zu konzipieren, um den Bedienern ein Höchstmaß an Betriebssicherheit zu gewährleisten.

 

Stichwort Automatisierungstechnik: Was bietet ihr Unternehmen in diesem Segment. Wo liegen hier die Besonderheiten?


Im Bereich der Automatisierungstechnik liegen die Stärken von Fezer eindeutig im Bereich der Systemtechnik für Schwerlastautomation. Hierbei bieten wir unseren Kunden komplette Vakuumtraversen, die in der Regel an Hubachsen oder Roboter integriert werden und für automatische Stapelprozesse oder zum Kommissionieren eingesetzt werden. Dabei kommt es auf die exakte Abstimmung der mechanischen und steuerungstechnischen Schnittstellen an. Sind diese nicht exakt geklärt, kann es zu erheblichen Störungen der Anlagen kommen, was unter Umständen zu langen Stillstandzeiten führt. Auch hier haben wir durch unsere jahrzehntelange Erfahrung genügend Know-how, mit unseren Kunden alle wesentlichen Punkte im Detail zu klären.

www.fezer.com

 

 

Beitrag aus dima 3/2017:

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