Präzisionssägen „fm 10“
Die Welt des Aluminiumzuschnitts

Das österreichische Unternehmen Schelling Anlagenbau GmbH überzeugte auf der „Aluminium 2014“ in Düsseldorf mit seinen Präzisionssägen „fm 10“ und „fm 12“, Automatisierungslösungen und weiteren Neuerungen für Walzwerke. 

Durch eine massive Bauweise, kräftige Antriebe, Wasserkühlung und dutzende Detailoptimierungen sei der eigentliche Sägeprozess bei den Präzisionssägen „fm 10“ und „fm 12“ kurz, leistungsstark, dauerhaft und präzise, betont das Unternehmen aus Schwarzach.

 

Wo noch immer Raum für Optimierung bliebe, seien die Nebenzeiten, die auf Bedienerseite entstehen. Deshalb habe man auch neue Lösungen rund um das Zuführen von Platten und das Abführen von Teilen vorgestellt. Diese bezogen sich zum Beispiel auf eine automatische Anbindung an Hochregalsysteme und Kassettenlager oder Puffersysteme, das Beschicken der Säge, das Stapeln und Verpacken. Diese Prozesse zu entkoppeln, vermeidet Wartezeiten und Stillstand an der Säge.

 

Walzwerke zeigten sich interessiert


Mit zwei Referenzprojekten zeigte Schelling, dass Walzwerke neue profitable Wege gehen können. Die vollautomatischen Besäum- und Aufteilanlagen mit Quer- und Längssäge besäumen die Rohplatten und schneiden sie hochexakt auf Standardmaße zu. Bisher waren in Walzwerken fliegende Sägen Standard. Eine simple Technologie, die für herkömmliche Marktanforderungen reichte. Aber auch die Abnehmer der Walzwerke wurden anspruchsvoller. Der Anlagenbauer bietet für solche gehobenen Anforderungen mit den Anlagen „am 10“ und „am 12“ (industriellen Erweiterungen von „fm 10“ und „fm 12“) äußerst genaue und praxistaugliche Technik. Zusätzlicher Vorteil: der hohe Automatisierungsgrad. Wo früher fünf Leute pro Säge im Einsatz waren, genügen bei den beiden Referenzprojekten nur noch zwei bei höherer Produktivität. Aber das ist noch lange nicht alles. Späne und Abfälle sind in Walzwerken Themen, die nicht nur Kopfzerbrechen, sondern auch Geld kosten. Denn die Rohstoffe – wertvolle Alulegierungen – sind teuer. Deshalb werden bei den Schelling Sägen Späne sofort abgesaugt und legierungsrein getrennt. Das sorgt auch für mehr Sauberkeit in der Halle und vermeidet Mehrarbeit durch Verschmutzung. Zudem verarbeiten die Schelling Walzwerk-Sägen Reste zu kompaktem Schrott. Sie werden sofort über die Säge zerkleinert und legierungsrein getrennt in Containern gesammelt.

 

Optimierungssoftware für die Plattenaufteilung


Der hohe Materialwert im Aluminiumbereich habe auch die Sicht auf eine optimale Ausnutzung des Materials und nach perfektionierter Resteverwertung geschärft. Dafür biete man einerseits die bewährte Optimierungssoftware HPO 4.0, die das Aufteilen von Aluplatten so berechnet, dass möglichst wenig Abfall entsteht. Andererseits sorge das Resteverwertungsprogramm XBoB 4.0 dafür, dass selbst die dank HPO weniger stark anfallenden Reste noch Verwendung finden. Es ist ein praxisorientiertes System, brauchbare Reste einem Lagerplatz zuzuordnen, zu etikettieren, abzulegen, automatisch neu einzuplanen, zu verwerten und auszubuchen. Das lässt Reste vernünftig lagern und programmgestützt komplett nutzen. So könne in Summe wertvolle Aluminiumplatten zu 90 % und mehr in bares Geld umgesetzt werden, heißt es bei Schelling. 

www.schelling.com

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Beitrag aus dima 6/2014:

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