Bild: Hirschmann
Lebenslang wartungsfrei

 

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Hirschmann-Entwicklung: Stromübertragung mit leitfähigen Mikrofaserringen anstelle von Schleifkohlen bei Erodieranlagen.

Seit mehr als 50 Jahren entwickelt und fertigt die Hirschmann GmbH zukunftsweisende Produkte, unter anderem für Fahrzeugbau, Motorsport, Luft- und Raumfahrt, Gleisfahrzeuge, Maschinenbau, Schiffsbau und Windkraftanlagen. Die Kernkompetenzen liegen in den drei Produktlinien Gelenkköpfe und Gelenklager, Rundteiltische sowie Referenzsysteme. Hier verfügt die Firma aus Fluorn-Winzeln über umfangreiches Expertenwissen sowie jahrzehntelange Erfahrung und kann neben einem vielfältigen Standardsortiment auch kundenspezifische Lösungen anbieten.


So präsentiert der Systemanbieter auf der AMB 2016 erstmals eine Stromzuführung ohne Schleifkohlen in Rundteiltischen und Rotier-Indexierspindeln für Erodieranlagen. Bei diesem Verfahren wird der Strom über hunderttausende leitfähige Mikrofasern direkt auf die Welle bis zum Werkstück übertragen; zudem wurde die Stromzuführung in das Gehäuse der Rundteiltische integriert.


Entscheidende Vorteile dieser Innovation seien erheblich verbesserte Prozesssicherheit, lebenslange Wartungsfreiheit der stromübertragenden Kontakte, Verschmutzungsfreiheit und Reibungsfreiheit, so das Unternehmen aus Baden-Württemberg. Die ersten Rundteiltische und Rotier-Indexierspindeln mit neuer Technologie habe man bereits ausgeliefert; bei vielen künftigen Produkten wird diese Neuentwicklung serienmäßig eingebaut. Eine Nachrüstung von bestehenden Produkten ist in bestimmten Fällen ohne größeren Aufwand möglich.

 

Prozessstabilität deutlich verbessert


Zum Hintergrund der Entwicklung: Beim bisherigen Verfahren mit Schleifkohlen können durch Erodierpartikel im Wasserbad die Kontaktflächen sowie die Mechanik der Kohlenhalter verschlammen. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Stromübertragung und somit der Erodierprozess gestört werden. Bei der neuen Lösung der Stromübertragung sei eine Verschmutzung ausgeschlossen, versichern die Entwickler. Außerdem seien auch Probleme wie das Einlaufen der Übertragungsfläche dauerhaft beseitigt. Durch die Stromübertragung mit Hilfe der Bürstentechnik erfolge selbst bei hohen Drehzahlen praktisch keine Abnutzung, Reinigungs- und Wartungsaufwand für den Anlagenbetreiber sinken erheblich. Die im abgedichteten Gehäuse um die Welle gelagerte Stromzuführung garantiert einen lebenslangen wartungsfreien Einsatz.

www.hirschmanngmbh.com  

 

Beitrag aus dima 4/2016:

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