Ute Müller, Haas Factory Outlet M+L Werkzeugmaschinen GmbH
Mit Preis/Leistung überzeugen

Für die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verantwortet die M+L Werkzeugmaschinen GmbH in Limbach-Oberfrohna den Vertrieb und Service von Haas-Maschinen. Wir sprachen mit der Geschäftsführerin Ute Müller über das Haas Factory Outlet – Konzept und dessen Umsetzung.

GERD FAHRY 

 

Frau Müller, seit wann dürfen Sie sich Hass Factory Outlet nennen?


Unser Unternehmen, die M+L Werkzeugmaschinen GmbH, besteht seit 2004. Wir sind seit dem die feste Vertretung von Haas für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Begonnen haben wir mit zwei Mitarbeitern in einem Büro in Chemnitz. Seit 2008 ist der Unternehmenssitz hier in Limbach-Oberfrohna. Mittlerweile haben wir elf Mitarbeiter. Wir legen großen Wert auf eine ganz persönliche Betreuung der Kunden und den Kundenservice. In unserer Maschinenausstellung stehen derzeit fünf Maschinen für Zerspanversuche und Schulungen. Zudem besitzen wir ein eigenes Ersatzteillager, um schnell reagieren zu können, so wie es das Haas Factory Outlet (HFO) – Konzept vorsieht.

 

Welche besonderen Anforderungen stellt Haas, um das HFO-Prinzip durchzusetzen, was müssen Sie leisten?


Haas legt großen Wert auf die Wiedererkennung – ähnlich wie bei McDonalds – von weitem sichtbar, hier ist Haas stationiert. Hinzu kommt, dass sich die Mitarbeiter über von Haas zur Verfügung gestellte Internetportale ständig selbst qualifizieren müssen. Das betrifft den Bereich Service genauso wie den Bereich Verkauf. Das Besondere des Haas- Konzeptes lässt sich folgender Maßen zusammenfassen: Du erhältst eine Maschine, die modular aufgebaut ist. Dadurch hält sich der Aufwand für Reparaturen und das Beschaffen von Ersatzteilen in Grenzen. Mit dem Teileaustauschprogramm für bestimmte Baugruppen, wie zum Beispiel Spindeln, erhält der Kunde zudem eine überschaubare Kostenstruktur über den Lebenszeitraum seiner Maschine. Damit können wir unser Ziel in den meisten Fällen umsetzen, am gleichen Tag eine Maschine nachmittags repariert an den Kunden zu übergeben. Hinzu kommen sehr moderate Montagekostensätze, angepasst an diese Unternehmensphilosophie.

 

Wie definieren Sie die besonderen Merkmale einer Haas-Maschine?


Preis/ Leistungsverhältnis – ganz klar, Lieferzeit und natürlich die Lebensdauer der Maschinen. Wir haben jetzt noch Maschinen in der der Betreuung, die das Baujahr 1994 aufweisen, die noch unter Mikron verkauft wurden. Für diese stellt Haas noch Ersatzteile bereit. Ein weiterer Vorteil ist aus unserer Sicht das einheitliche Steuerungskonzept der Maschinen, egal ob es sich um die Dreh- oder Fräsmaschinentechnologie handelt.

 

Können Sie etwas über Ihre Kundenstruktur sagen?


Zurzeit haben wir zirka 400 Kunden mit über 700 Maschinen in der Betreuung. Das Spektrum ist dabei breit gefächert. Es reicht von kleinen und mittelständischen Firmen, bei denen der Firmeninhaber noch selbst an der Maschine steht, bis hin zu großen Firmen. Wir decken die Automobilindustrie genauso ab, wie den allgemeinen Maschinenbau oder den Werkzeug- und Formenbau. Auch bei den zu bearbeitenden Materialien herrscht Vielfalt, von Stahl, über Aluminium bis hin zu Graphit, technischen Kunststoff oder auch Glas. Wir haben beispielsweise einen großen Kunden, der über 26 Maschinen im Einsatz hat und Kunststoff bearbeitet.

 

Welche Maschinentypen werden in Ihrem Verbreitungsgebiet besonders nachgefragt?


Bei uns hier in der Region werden aus dem Haas-Programm vordergründig vertikale Bearbeitungszentren nachgefragt, schätzungsweise 60 bis 65 Prozent. Drehmaschinen decken zirka 35 Prozent ab und ein ganz kleiner Anteil sind horizontale Bearbeitungszentren der mittleren Baugröße.

 

Und was sind jetzt die Zielstellungen für dieses Jahr?


Für dieses Jahr haben wir uns das Ziel gesetzt, in den Bereich von 50 verkauften Maschinen zu kommen. Die Zeichen dafür stehen gut. Unser Ziel für nächstes Jahr ist dann eine gesunde Steigerung zwischen fünf und zehn Prozent.

 

Liefern Sie nur Einzelmaschinen oder sind Sie auch an komplexen Fertigungsprojekten beteiligt?


Sowohl als auch. Wir haben beispielsweise einen Kunden, der acht Maschinen am Stück bestellt hat, wobei sechs integriert sind in eine robotergestützte Fertigung. Unsere Aufgabe in diesem anspruchsvollen Projekt war es, bei den Maschinen die Schnittstellen für die Roboterintegration bereitzustellen und verschiedene Umbauarbeiten an den Maschinen vorzunehmen, um die Robotertechnik mit der Maschine zu verheiraten. Wir haben dieses Projekt dann in der Form weiter begleitet, dass die Fertigung nunmehr seit über einem Jahr sicher 3-schichtig läuft.

 

Sie haben die Lieferzeit als positives Kriterium hervorgehoben, wie sieht diese konkret aus?


Haas verfügt über ein großes Maschinenlager in Antwerpen/Belgien. Dort sind viele gängige Maschinenmodelle verfügbar, sodass man mit Zollabwicklung innerhalb von 2-3 Wochen eine neue Maschine produktionsbereit haben kann. Diese Maschinen lassen sich im Rahmen der Inbetriebnahme mit den meisten Optionen nachrüsten.

www.ml-werkzeugmaschinen.de

 

Beitrag aus dima 5/2015:

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