Hexagonale Wendeplatte für das Fräsen

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Zu den Neuigkeiten, die Mapal in Mailand präsentiert, gehört ein Fräswerkzeug mit HX-Wendeplatten aus PcBN. 

 

 

Die Mapal Präzisionswerkzeuge Dr. Kress KG gehört zu den international führenden Anbietern von Präzisionswerkzeugen für die Zerspanung nahezu aller Werkstoffe. Das 1950 gegründete Unternehmen beliefert namhafte Kunden vor allem aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie und dem Maschinen- und Anlagenbau. Mit seinen Innovationen setzt das Familienunternehmen Trends und Standards in der Fertigungs- und Zerspanungstechnik. Dies möchte man auch auf der EMO unterstreichen. Zu den Neuigkeiten, die in Mailand präsentiert werden, gehört zum Beispiel ein Fräswerkzeug mit HX-Wendeplatten aus PcBN. Dieser Wendeplatten-Typ hat sich bereits bei Reibbearbeitungen etabliert. Dank der hexagonalen Form haben die Wendeplatten sechs nutzbare Schneidkanten und sorgen so für eine sehr gute Wirtschaftlichkeit bei der Bearbeitung. Den Aalener Werkzeugspezialisten ist es nun gelungen die HX-Wendeplatten erstmals auch für die Fräsbearbeitung nutzbar zu machen. Wo bisher bei der Schlichtbearbeitung von Guss und gehärtetem Stahl meist nur gelötete PcBN-Wendeplatten mit einer Schneidkante zum Planfräsen eingesetzt waren, können nun die sechs Schneidkanten der HX-Wendeplatte genutzt werden.


Vor allem im Automotive-Bereich und im Formenbau spielt der neue Fräser mit PcBN-Wendeplatten seine Stärken aus. Denn dort sind extrem gute Oberflächen gefragt, wie sie der neue Fräser erzeugt. Zudem ist die zentrale Kühlmittelführung direkt auf die Schneiden gerichtet, um einen optimalen Spänefluss sicherzustellen.


Nach Angaben des Unternehmens werden beim Planfräsen eines Bauteils aus GJL250 zum Beispiel Oberflächenwerte von Rz = 3 μm und Ra = 0,4 μm bei einer Schnittgeschwindigkeit von bis zu 2 000 m/min und einer Drehzahl von 10 110 min-1 (d = 63 mm) erreicht. Die maximale Schnitttiefe, die mit dem neuen Fräser realisiert werden könne, betrage 1 mm bei Gussmaterialien. Bei gehärtetem Stahl mit einer Härte von HRC58 ± 2 liege die maximale Schnitttiefe bei 0,2 mm. Bei dessen Bearbeitung werden Oberflächen mit Rz = 1,3 μm und Ra = 0,16 μm bei einer Schnittgeschwindigkeit von bis zu 250 m/min und einer Drehzahl von 1 400 min-1 (d = 63 mm) erzeugt, so Mapal. 

www.mapal.com

 

Beitrag aus dima 4/2015:

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