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als bisherige Lösungen. Die tangential geklemmte Platte richtet sich selbständig, 100%ig korrekt in Bearbeitungsrichtung aus. Einer der Gründe: Im Plattensitz befindet sich ein Passstift, der für eine hochgenaue und absolut sichere Fixierung des Werkzeugs sorgt. Ein falscher Einbau der Platten ist damit unmöglich. Auch ungeübte Maschinenbediener können das Walter-Werkzeug problemlos und fehlerfrei einsetzen. Selbst in ungünstigen Bearbeitungssituationen ist der Plattenwechsel einfach durchzuführen. Darüber hinaus trägt die Art der Fixierung maßgeblich zu hoher Stabilität und Wiederholgenauigkeit bei. Beide Faktoren im Verbund mit den präzisionsgeschliffenen Schneiden ¢¢Präzisionskühlung erhöht Schnittwerte um Faktor 2 Bei allen Werkzeugen – auch bei den neuen – der Walter-Cut-Reihe kommt eine hocheffiziente Präzisionskühlung zur Anwendung. Das Kühlmittel wird dabei direkt in die Schnittzone geleitet. Dies gewährleistet eine optimale Kühlung und hohe Produktivität. Bei ISO-S-Werkstoffen erhöht sich mit der zielgerichteten Hochdruckkühlung die Schnittgeschwindigkeit bei konstanter Standzeit um den Faktor 2. Auch die Spanbildung wird durch die Präzisionskühlung positiv beeinflusst. Die Späne brechen kontrolliert und vergleichsweise kurz. Im Ergebnis bedeutet dies hohe Prozesssicherheit und maximale Oberflächenqualität. Werkzeugbruch? Zuverlässige Kontrolle: · Folgeschäden vermeiden · Prozessfehler verhindern · Individuell parametrieren · Jederzeit nachrüsten www.bkmikro.de für die wirtschaftliche und prozesssichere Fertigung von hochgenauen Kleinteilen. Das Potenzial des Systems konnte bei einem Standzeittest in einer Großserien-Produktion auf einem Langdreher erfolgreich unter Beweis gestellt werden. Hier werden Präzisions Edelstahlrohre mit einem Außendurchmesser von 5 mm aus 1.4301-Material abgestochen. Die zum Einsatz kommende Schneidenbreite beträgt 1 mm. „Mit dem neuen Walter Cut MX-System ist es uns gelungen, die Standzeit mehr als zu verdreifachen – und das absolut prozesssicher“, so Markus Stumm. Die robuste Auslegung des GX34-System sorgt für hohe Stabilität und Prozesssicherheit. „Das ist von besonderer Bedeutung bei unseren großen Werkzeugen“, weiß Markus Stumm. „Zusätzlich vermeiden wir durch die lange Plattenführung unsauber bearbeitete, ballige Oberflächen. Eine Nachbearbeitung nach dem Abstechen ist damit in aller Regel nicht mehr nötig. Dies erhöht ebenfalls die Wirtschaftlichkeit beim Abstechen von Durchmessern bis 65 mm mit zwei Schneiden.“ Das neue System konnte seine Prozesssicherheit bei einem Zerspanungstest beim Kunden vor Ort zeigen. Der namhafte Kunde aus der Zulieferindustrie fertigt Antriebswellen bis zu einem Durchmesser von 60 mm aus Nitrierstahl. Bisher werden diese mit einem einschneidigen System abgestochen; die Prozesssicherheit war jedoch nicht zufriedenstellend. Es kam immer wieder zu Schneidenbrüchen und schwankenden Standmengen. In einer Serienfertigung auf mehreren Maschinen ist das besonders kritisch. Daher kam das neue Cut GX34-System zum Einsatz. Die hervorragende Stabilität des Systems reduzierte die Vibrationen bei der Bearbeitung. Infolgedessen ließ sich der Vorschub um 30 % und die Standmenge um 100 % erhöhen. Ein Ergebnis, das auch im Langzeittest bestätigt werden konnte.  www.walter-tools.com Das neue System für größere Werkstücke – Walter Cut GX34 – bietet Stechplatten mit zwei Schneiden zwischen 3 mm und 4 mm Breite, die sich für Stechtiefen bis zu 33 mm einsetzen lassen sorgen für eine sehr hohe Spitzenhöhengenauigkeit und Planparallelität – und machen die Arbeit deutlich prozesssicherer. Die Halterung der Cut MX-Wendeschneidplatten ist so konzipiert, dass sie inaktive Schneiden schützt. Bricht eine Schneide ab, bleiben die übrigen Schneiden weiter verwendbar. Zudem ist ein und derselbe Schneideinsatztyp gleichermaßen für rechte wie linke Werkzeughalter geeignet. Damit ist Cut MX ideal


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