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spiel Messlösungen aus, mit denen die Rauheit von Zahnflanken beziehungsweise in Zahnlücken effizienter gemessen werden kann. Der Bediener legt die Verzahnung per Hand ein und gibt die Verzahnungsparameter – beispielsweise Kopf- und Fußkreisdurchmesser sowie Zahnmodul – an. Anschließend sucht der Messplatz vollautomatisch die nächste Zahnlücke als Startpunkt und beginnt das zu diesem Werkstück gehörende Messprogramm. Dies läuft anschließend selbsttätig ab – und schließt so jeden Einfluss des Bedieners aus. Vollautomatisierte Kundenlösungen von Mahr erkennen und messen Werkstücke vollkommen selbsttätig, hochpräzise, schnell und höchst produktiv. So entwickelt Mahr beispielsweise CNCMesssysteme mit MarSurf LD 130, die hochgenau die Rauheit und Kontur kleiner Werkstücke prüfen – Ventilnadeln, Düsenkörper oder auch Spindelvermessungen von Lenkmuttern. Die Messungen erfolgen auf Knopfdruck vollkommen automatisiert, bedienerunabhängig und sind deshalb sehr effizient und sicher. Mit der Option „Palettenmessung“ Manuell geführt und dennoch individuell gestaltet – der Messplatz MarSurf Engineered Serie 002 für schwere Werkstücke beschleunigt die Qualitätssicherung Axel Binder, Leiter Mahr Engineered Solutions lassen sich zudem mehrere gleiche Werkstücke in einem automatischen Durchlauf prüfen. Manuelle Lösungen nicht unterschätzen Nicht immer jedoch muss oder soll eine teil- oder vollautomatisierte Messlösung zum Einsatz kommen. Auch manuell geführte Messplätze haben ihre Berechtigung, wenn sie so konzipiert sind, dass sie die Arbeit in der Qualitätssicherung erleichtern und beschleunigen – beispielsweise dann, wenn ein Werkstück unmittelbar nach dem Fertigungsprozess von dem Mitarbeiter der Werkstatt überprüft werden soll, obwohl eine Vielzahl an komplexen Merkmalen zu überwachen ist. Ein maßgeschneiderter Messplatz erlaubt in diesem Fall die einfache Handhabung für den Bediener – kombiniert mit zuverlässigen Messergebnissen. Die Daten können dann lokal angezeigt oder zur Dokumentation unmittelbar an eine zentrale Datenbank transferiert werden. Der Vorteil einer solchen Lösung: Es wird schnell, prozessnah und vor allem prozesssicher ¢¢Wenn der Standard nicht ausreicht Für eine erfolgreiche und wirtschaftliche Umsetzung der Kundenaufträge bringt das Team von „Engineered Solutions“ die individuellen Anforderungen seiner Kunden mit dem bewährten Mahr-Produktprogramm zusammen. Das können High-End-Geräte von MarSurf für die Kontur- und Oberflächenmessung sein, Messplätze von MarSolution mit Verwendung der Komponenten des Millimar-Programms oder die Wellenmessplätze von MarShaft, die in roboter-gestützte Abläufe integriert werden. Je nach Messaufgabe greifen die Experten auf taktile, gemessen und überwacht. Dass nicht nur Sensoren und Steuerung Erfolgsgaranten sein können, zeigt das manuelle Messsystem „MarSurf Engineered Serie 002“, welches die Niedersachsen für einen Kunden konzipiert haben, der große Werkstücke wie Zylinderblöcke mit Gewichten bis 130 kg prüft. Der Messplatz unterstützt den Bediener mittels eines luftgelagerten Verschiebe- und Positionierschlittens, um schwere Werkstücke einfach und schnell sowie doch sehr präzise und fein zu positionieren. Für die Messung kommen unterschiedliche Vorschubgeräte aus dem Bereich Kontur- und Rauheitsmessung zum Einsatz. Fit für Industrie 4.0 Breites technologisches Know-how brauchen die Konstrukteure von Engineered Solutions auch deshalb, weil im Zeitalter der Industrie 4.0 die Vernetzung von Mess- und Fertigungsmaschinen sowie den Auswerterechnern immer wichtiger wird. Binder: „Die Einbindung unserer Anlagen in einen Gesamtfertigungsverbund ist bereits heute ebenso gängige Praxis wie auch automatische Werkstückerkennungen, zentrale Programmverwaltung und ähnliche Technologien.“ Durch die Anbindung an die „smarte“ und vernetzte Fabrik können Messsysteme mit den Messdaten im Closed Loop sogar Produktionsmaschinen steuern beziehungsweise die Fertigung beim Überschreiten von Toleranzen automatisch anpassen – vorausgesetzt, der Kunde möchte das.  www.mahr.de pneumatische oder optische Sensoren aus dem Mahr-Produktprogramm zurück oder integrieren gewünschte Funktionen wie Abwiegen oder Beschriften von Werkstücken in ein bestehendes Messkonzept.  3–3102 www.dima-magazin.com


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