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wir deutlich schneller rüsten können und bei der Qualität noch weiter nach vorn gekommen sind, da wir die bisherigen Einbußen durch die Bearbeitung auf mehreren Maschinen nicht mehr haben.“ Traditionelle Technologie im Aufwind Bereits vor mehr als 100 Jahren hatte der deutsche Erfinder Julius Wilhelm von Pittler „Verfahren zum Schneiden von Zahnrädern“ zum Patent angemeldet. Diese – später Wälz- Werkzeugmaschinen  35 bei der Nutzung der Skiving-Technologie. In zahlreichen Versuchen konnte der Verzahnungsexperte mit seinem Team die Beschichtungen, Geometrien und Materialien von Werkzeugen immer weiter verbessern. „Dadurch haben wir die Standzeit der Skiving-Werkzeuge auf 9 000 Stück erhöht und die Werkzeugkosten pro Teil von 2 Cent auf 0,9 Cent reduziert.“ Erfolgreicher Entwicklungspartner Für Saniez ist es dabei auch wesentlich, die Effizienz der Skiving-Technologie mit der traditionellen Herstellungsmethode in der Verzahnung – dem Wälzfräsen beziehungsweise „Hobbing“ – zu vergleichen. „Und da haben wir auch bei den Werkzeugkosten inzwischen große Einsparungen erzielt.“ Michael Steiner freut sich ebenfalls über die erfolgreiche technologische Entwicklung bei Torsen: „Damit haben wir eine zukunftsweisende Entwicklungskooperation, von der auch weitere Kunden und Partner profitieren können.“ Neben den Skiving-Maschinen kann Toyoda damit eine bewährte Werkzeugtechnologie sowie wertvolle Produktionserfahrungen Immer noch zu laut? Wir schützen Ihre Ohren. Mit noiseLESS® Ablegewannen. Wir liefern perfekte Lösungen für Ihre individuellen Anforderungen: # Kabelmanagement # Energiekette # Kabelschutz # Energiezuführung # Kennzeichnung # Kabelführung +49 7191 4820 www.mp.de Folgen Sie uns: QUALITÄT GEPRÜFT UND GETESTET weitergeben.  www.toyoda-europe.com Automatisierte Bestückung der Skiving-Maschine GS300H im belgischen Werk von Torsen schälen/Skiving genannte – Technologie wurde für die industrielle Anwendung allerdings erst interessant, als CNC-Steuerungen einen direkten Antrieb sowie die präzise Synchronisation der Schneidwerkzeuge ermöglichten. Toyoda Machinery Europe war bei der Entwicklung der CNC-gesteuerten Skivings von Beginn an ein Wegbereiter und bietet mit der GS300H eine Maschine, die das Verzahnen mit den Bearbeitungsmöglichkeiten einer Dreh- und Fräsmaschine kombiniert. „Mit dieser Prozessintegration begegnen wir auch dem Trend zu immer mehr Flexibilität und kleineren Losgrößen“, berichtet Michael Steiner, Geschäftsführer Toyoda Machinery Europe. Werkzeugkosten pro Teil entscheidend verringert Bei Torsen in Belgien hat sich die Skiving-Technologie so erfolgreich bewährt, dass sich inzwischen drei Toyoda GS300H in der Produktion befinden und eine Maschine für die Entwicklung zur Verfügung steht. Hier überprüfen Saniez und seine Kollegen einerseits kontinuierlich die Produktionseffizienz. Andererseits testen sie die bei Torsen selbst hergestellten Skiving-Werkzeuge, denn für Saniez ist die Entwicklung effizienter Werkzeuge ein Schlüsselthema www.dima-magazin.com


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