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38  Automation und Digitalisierung Integrative Plattform für die Smart Factory Schon bald werden heutige Manufacturing Execution Systeme (MES) ernstzunehmende Konkurrenz bekommen, denn immer mehr Unternehmen benötigen und fordern mehr Flexibilität für ihre Fertigungs-IT. Die Manufacturing Integration Platform (MIP) von MPDV als beispielhafter Vertreter der nächsten Generation von Fertigungs-IT vereint Standardisierung und Individualisierung in idealer Weise. Auch wenn die Zahl innovativer Plattformen immer mehr zunimmt, so eignen sich nur wenige davon als Basis für die moderne Fertigungs-IT. Die Manufacturing Integration Platform (MIP) von MPDV bildet den Lebensraum für den digitalen Zwilling der Produktion. Hier werden sämtliche Daten nicht nur gespeichert und vorgehalten – vielmehr bildet die Gesamtheit der Daten das digitale Abbild. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem semantischen Informationsmodell, welches auf langjährige Erfahrung im Fertigungsumfeld basiert. Darüber hinaus realisieren integrierte Services die Kommunikation mit dem Shopfloor und anderen IT-Systemen (beispielsweise ERP – Enterprise Resource Planning). Dabei profitieren zukünftige Anwender vom Know-how aus weltweit mehr als 1000 MES-Installationen. Mittels Entwicklungsplattform (SDK) können beliebige eigene Anwendungen, sogenannte Manufacturing Apps (mApps) implementiert und Services bedarfsgerecht adaptiert oder erweitert werden. „Plattformen gibt es mittlerweile viele“, weiß Thorsten Strebel, Vice President Pro- ducts & Consulting bei MPDV, „aber nur wenige enthalten ein semantisches Informationsmodell.“ Beispielhafte Einsatzszenarien Aufgrund der gesteigerten Flexibilität von Plattformen wie der MIP können Fertigungsunternehmen künftig von unterschiedlichen Einsatzszenarien profitieren. Grundsätzlich lassen sich damit Funktionen eines heutigen MES-Systems realisieren – es geht aber auch deutlich mehr. Hier ein paar ausgewählte Beispiele: Implementierung von Lösungen mit eigenen IT-Ressourcen: Die Anforderungen an die Fertigungs-IT von Unternehmen A – eines Herstellers von Elektronikkomponenten – lassen sich aufgrund komplexer Kundenanforderungen nicht mehr mit einer herkömmlichen MES-Lösung umsetzen. Insbesondere die umfangreiche Dokumentationspflicht sowie das Tracking von Reparaturen im Laufe der Produktnutzung erfordern einen Zugriff unterschiedlichster Anwendungen auf Daten, die während der Produktion entstehen. Um die Komplexität zu meistern, führt Unternehmen A die MIP ein und nutzt entsprechende mitgelieferte Services zur Fertigungs-IT der vierten Generation: Manufacturing Integration Platform (MIP) (Bilder: MPDV) Neue Maschinen lassen sich dank mitgelieferter mApps einfach anschließen dima 2.2018


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