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Spannende Strategie für schnellere Fertigungsprozesse Warum die Zahoransky GmbH Formen und Werkzeugbau im vogtländischen Rothenkirchen auf einen flächendeckenden Einsatz von Spannmitteln von System 3R aus dem Haus GF Machining Solutions setzt. Zahnbürsten gibt es in unterschiedlichsten Borstenausführungen: von weich bis superhart, für den Kindermund ebenso wie für die speziellen Bedürfnisse von Senioren. Dieser vermeintlich einfache Gegenstand durchläuft in seiner Herstellung eine besondere Technologie. Die dafür notwendigen Fertigungsprozesse haben es bezüglich ihrer Komplexität in sich, und auch die eingesetzten Maschinen sowie die Werkzeuge und Formen sind speziell und ausgefeilt. Im Schwarzwald kennen sich einige Spezialisten damit jedoch besonders gut aus. Bei Zahoransky, einer familiengeführten Unternehmensgruppe mit mittlerweile 800 Mitarbeitern weltweit, beschäftigt man sich schon über 100 Jahre mit diesen Fertigungstechnologien. Heute erstreckt sich das Produkt-Know-how von der einfachen Bürste bis zu Hightech Ausführungen, über Verpackungen für Kosmetikartikel, medizintechnische Produkte bis hin zu Erzeugnissen für industrielle und automobile Anwendungen. Das Unternehmen baut entspre- Der Werkzeug- und Formenbaubetrieb Zahoransky GmbH in Rothenkirchen nutzt über 1000 Spannsätze von System 3R als Elektrodenhalter für einen durchgängigen Fertigungsablauf chende Maschinen, die dafür notwendige Automation und hat seinen dafür notwendigen Werkzeug- und Formenbau mit zwei Standorten in Deutschland auf das höchste Level ausgerichtet. Zu Letzterem gehört seit 1992 auch ein Tochterunternehmen im vogtländischen Rothenkirchen, eine werkzeugbautechnische Ausgründung in der Nachwendezeit aus einem einstigen DDR-Bürstenproduzenten mit Sitz in Stützengrün. Diesen Standort mit seinen nun fast 80 Mitarbeitern kennzeichnet ein hohes Know-how-Potenzial und eine hohe Fertigungstiefe, so die Aussage von Geschäftsführer Monty Tepper. Besonders herausfordernd sei für ihn, die große Vielfalt an individuellen Spritzgusswerkzeugen zu realisieren, um das sich ständig wandelnde Produktsortiment abzudecken. „Jedes Werkzeug und jeder Kunde ist anders“, so Tepper. „Hierfür Jonny Heiland, Gebietsverkaufsleiter Ost für System 3R Tooling (l.), und Mathias Unger, Leiter Erodieren und Finishbearbeitung im Werk in Rothenkirchen, vor einer Automationszelle (Bilder: Autor) Autor: Gerd Fahry, Hermsdorf Automatisierte Prozesse gelten auch hier als Schlüssel zum Erfolg 48  Werkzeuge und Spannmittel dima 2.2018


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