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Titelthema 11 maximale Füllvolumen bei möglichst geringer Außenhöhe. Im Vergleich zu der Heavy Duty- Kette E4.1 konnte bei der E4.1L und ebenfalls bei den ansonsten baugleichen E-Rohren so viel Masse eingespart werden, dass die Kette rund 30 Prozent leichter ist. Dadurch ergibt sich ein weiterer Vorteil: „Auf diese Weise sparen Anwender nicht nur eine Menge Antriebsenergie“, erklärt Elvis Kaufmann. „Es lassen sich außerdem bei gegebenem Platzbedarf noch mehr Leitungen und Schläuche unterbringen.“ Von der E4.1 übernommen wurden hingegen der patentierte formschlüssige Hintergriff der Kettenglieder und die doppelten Anschläge mit großen Anschlagflächen. Diese technischen Details sorgen für eine hohe Stabilität und ermöglichen ebenfalls größere freitragende Längen. Durch eine „Bremse“ in den Anschlagflächen werden außerdem die Abrollgeräusche minimiert, was einen besonders ruhigen Kettenlauf zur Folge hat. Entscheidend: Guter Mix aus sicheren Produkten und schnellem Service Die mechanische Belastung ist in der Anwendung der Biegehilfe eher zu vernachlässigen, da durch die manuelle Bewegung der Biegehilfe keine hohe Dynamik herrscht. „Umso wichtiger ist für uns allerdings die Innenaufteilung der Kette, um sämtliche Leitungen in eigenen Kammern sicher verlegen zu können“, betont Volkmar Schmidt. „Hier kommt die kompetente Beratung vor Ort zum Tragen, was mit Igus wirklich sehr gut funktioniert. Bei kleineren Aufgaben erledigen wir die Auslegung der Kette auch schon mal online selber. Bei komplexeren Sachen oder Prototypen ist uns der persönliche Kontakt aber wichtig, damit wir sicher sein können, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Bei Trumpf liegen kaum Energieketten von Igus auf Lager – im Regelfall bestellt das Unternehmen ein bis zwei Tage vor der Fertigung, woraufhin die Ketten direkt in passender Länge aus der Zentrale in Köln geliefert werden. Hier auf sehr guten Service vertrauen zu können, ist für den Werkzeugmaschinenbauer sehr wichtig. „Ich persönlich arbeite seit 25 Jahren bei Trumpf und kann mich nicht daran erinnern, dass wir irgendwann mal noch keine Igus-Ketten eingesetzt haben“, erklärt Volkmar Schmidt. Eine gute Basis also, dass die Zusammenarbeit auch in den nächsten 25 Jahren so weitergeht. u www.igus.de  4–310 www.DIMA-MAGAZIN.com


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