Bild: Iscar Germany
Zerspanoptimierung

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Mit der Produktserie „Deca IQ Thread“ präsentiert der Werkzeugspezialist Iscar eine Reihe von tangential geklemmten Schneideinsätzen zum Gewindedrehen, die über zehn nutzbare Schneiden verfügen. Außerdem befinden sich im Messeportfolio neue Fräser, die mit doppelseitigen Trigon-Wendeschneidplatten bestückt sind.

 

Die „Deca IQ Thread“-Schneideinsätze sind in vier Varianten verfügbar: Für ISO- und UN-Vollprofilgewinde sowie für 55°- und 60°-Teilprofile. Sie besitzen einen Durchmesser von 16 Millimetern sowie fünf doppelseitige, also zehn nutzbare Schneiden. Die Kosten pro Schneide sind damit deutlich geringer als bei dreischneidigen Einsätzen. Die Schneideinsätze sind aus dem vielseitig einsetzbaren Schneidstoff IC908 gefertigt und sollen im Vergleich zu herkömmlichen Gewindeeinsätzen wesentlich längere Standzeiten erreichen. Darüber hinaus überzeugen diese Einsätze durch eine höchstpräzise, geschliffene Geometrie und eine ausgezeichnete Wiederholgenauigkeit beim Schneidenwechsel. Der Schneideinsatz lässt sich bei Verschleiß viermal drehen, ohne die Schraube komplett zu lösen. Dies sorgt für kurze Wechselzeiten und damit für eine effizientere Fertigung. Die Schneideinsätze verfügen über einen positiven Spanformer und sind für die Nutzung einer zielgerichteten Kühlmittelzufuhr konzipiert. Sie sind für eine Vielzahl von Werkstoffen geeignet und stellen eine flexible, leistungsfähige Lösung zum wirtschaftlichen Gewindedrehen dar.

 

90°-Schultern effizient bearbeiten


In Ergänzung zur Fräswerkzeug- Baureihe „Helido 690“-Linie bringt das Unternehmen neue Fräser auf den Markt, die mit doppelseitigen Trigon-Wendeschneidplatten, die zudem jeweils sechs 10 mm lange Schneidkanten aufweisen, zu bestücken sind. Abgeleitet von den Wendeschneidplatten des Typs H690 TNKX 1606 mit 16 mm Schneidkantenlänge, erlauben die neuen Trigon-Wendeschneidplatten Schnitttiefen bis 8 mm. Dies stellt bei Werkzeugen mit vergleichbar kleinen Durchmessern (Schaftfräser ab 20 mm und Planfräser ab 32 mm) einen beachtlichen Wert dar und macht die Bearbeitung nicht zuletzt auch dank enger Zahnteilungen noch effizienter. Die doppelseitigen Trigon-Wendeschneidplatten haben sechs wendelförmige Schneidkanten und positive Spanwinkel, welche zum einen für reduzierte Schneidkräfte und zum anderen für einen weichen Schnitt sorgen. Zudem gewährleistet die Wiper- Planfase gute Oberflächen.


Die Fräswerkzeuge gibt es in den Durchmesserbereichen 20 bis 40 mm (Schaftfräser) bzw. 32 bis 63 mm (Aufsteckfräser) zur rationellen, wirtschaftlichen Schulter- und Nuten-Bearbeitung in Stahl, Gusseisen und rostbeständigem Stahl. Neben der Bearbeitung im klassischen 90°-Anstellwinkel ist problemlos auch schräges Eintauchen oder Bohrzirkularfräsen möglich. Zielgerichtete innere Kühlung an jede Schneidkante sorgt für werkzeugschonenden Einsatz und generiert somit zusammen mit den sechs Schneidkanten pro Wendeschneidplatte eine hohe Wirtschaftlichkeit.

www.iscar.de

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Beitrag aus dima 4/2015:

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