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limeter bis 105 Millimeter beziehungsweise Innenhöhen von 42 Millimeter bis 52 Millimeter fielen alle in die gleiche Größenkategorie. Das Ausmaß an Vibrationen wurde durch Beschleunigungssensoren mit einer Abtastfrequenz von 6 000 Hertz gemessen. Die Ergebnisse belegen, dass die Energieketten E6 und 380 im Vergleich zu den anderen Energieführungen die ¢¢Für Schnellleser Die steigenden Anforderungen an die Prozessgenauigkeit von Werkzeugmaschinen fordern technische Innovationen auf dem Gebiet der Schwingungsreduktion. Ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Strategie ist dabei die Verbesserung der Laufruhe von Energieführungen in dynamischen Anwendungen. Das Vermeiden von Vibrationen durch schwingungsoptimierte Maschinenkomponenten ist hierbei die kostengünstigste Variante. Neuartige Lösungen wie das elastische Federelement als Verbinder der Glieder von Energieketten können entscheidend zur Verwirklichung der Zielvorstellung „schwingungsarme Werkzeugmaschine“ beitragen. algebiet der Energieführung erworben. Das Unternehmen blickt inzwischen auf über 40 Jahre praktische Erfahrungen mit Energieketten zurück. Um seine Position zu behaupten, setzt das Kölner Unternehmen auf permanente Forschungs und Entwicklungstätigkeit. Dafür betreibt es das größte Testlabor der Branche. Auf über 1 500 Quadratmeter werden allein im e-ketten-Labor bietet igus auch die Zusammenarbeit bei der Konstruktion und Montage an und verfolgt mit dem Motto „meine kette“ die Absicht, gemeinsam mit und für jeden Kunden die spezielle Systemlösung zu finden. Forschung und Produktion sind bei igus kundenbezogen. Technologischer Ausblick Eine Weiterentwicklung der Energiekette E6 besteht in der neuen Serie E6.1. Neben einer Reihe von Fortschritten, etwa ein glatterer Innenraum oder die Gewichtsreduzierung (circa 30 Prozent), bringt diese Energieführung der „zweiten Generation“ auch in Bezug auf das Schwingungsverhalten eine weitere Qualitätsverbesserung. Ihr Lauf ist noch leiser und vibrationsärmer. Durch die kleinere Teilung und eine „Bremse“ im Anschlagsystem konnte der Schalldruck noch einmal um 2 dB(A) verringert werden. Die Geometrie wurde optimiert und der Lauf noch „runder“, sodass der Polygoneffekt nahezu eliminiert ist. Die Öffnungsstege sind abgerundet, ebenso wie die Übergänge vom Kettenglied zum Öffnungssteg. Alle Anspritz- und Markierungspunkte liegen nun außerhalb des Kettenquerschnittes. Die Kontaktflächen und demnach Abrieb und Schwingung konnten so weiter reduziert werden. Selbst bei höheren Beschleunigungen und Geschwindigkeiten ergibt sich damit eine verbesserte Laufruhe. Eine weitere Möglichkeit, die Vibrationen in einer Werkzeugmaschine zu verringern, besteht in speziellen Konstruktionslösungen. Ein Beispiel dafür ist die Anordnung von Energieketten übereinander, was im Einzelfall die Fräsgenauigkeit deutlich verbessern kann. Neben diesen „immanenten“ Lösungen, welche die Systemeigenschaften der Maschine verändern, können auch passive oder aktive Zusatzsysteme integriert werden. Hier kommen gezielt äußere Kräfte zum Einsatz, um durch Schwindungsdämpfung/-auslöschung die ungewollten Vibrationen zu minimieren oder sogar völlig zu vermeiden.  www.igus.de Aus der Praxis: Gerade auch Anwendungen mit hohen Beschleunigungen lassen sich mit der E6-Energiekette besonders laufruhig umsetzen besten Eigenschaften in Bezug auf das Schwingungsverhalten und die Laufruhe besitzen. Dieses Resultat gilt sowohl für niedrige als auch hohe Verfahrgeschwindigkeiten. Es wurde ein im Durchschnitt 28 Prozent geringerer Wert an Vibrationen als bei den anderen Energieführungen gemessen. Laut dieser Studie ist das Energiekettensystem E6 die momentan geräusch- und vibrationsärmste Lösung im Bereich der Energieführungen. Marktführerschaft durch stetige Produktforschung Mit dem bestehenden Sortiment an Energieketten hat sich igus die technische Marktführerschaft in diesem Spezijährlich 4 100 Versuche auf 65 Testmaschinen gefahren. Technische Innovationen, beispielsweise das elastische Federelement, werden in praxisnahen Versuchsreihen einem Test-Marathon unterworfen, der unter verschiedensten Bedingungen das Verhalten in Hinsicht auf Zug- und Schubkräfte, Reibwerte, Abrieb, äußere Einwirkungen und Vibrationsentwicklung überprüft. Die daraus resultierenden mehr als 7 500 Testergebnisse werden in einer elektronischen Datenbank erfasst und dienen der beständigen Produktverbesserung. Zum Teil werden sie auch direkt per Online-Tools dem Kunden zur Verfügung gestellt. Die offene Kooperation verbürgt das bestmögliche Ergebnis für beide Seiten. In diesem Bewusstsein 12  Titelthema dima 1.2018


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