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Die Zweispindelmaschine von SW verbessert die Effizienz beträchtlich, benötigt weniger Platz und Energie und verringert die Wartungs- sowie die Lohnkosten, sodass die durchschnittlichen Herstellungskosten pro Werkstück deutlich sinken (Bild: Schlote Gruppe) mehrspindligen Bearbeitungszentren und ist mit einem schnellen Vorschub bis zu 100 m/min und einer Beschleunigung von 2 G derzeit die schnellste Maschine dieser Größe auf dem Markt. „Im Gegensatz zu Maschinen mit nur einer Spindel kann sie immer zwei Werkstücke parallel bearbeiten“, so Thomas Mäntele, Key Account Manager bei SW und Projektverantwortlicher. Die Spannvorrichtung kann dabei direkt auf der vierten oder fünften Achse montiert werden, beide werden von einem Torque-Motor angetrieben. Dieser ist mit einem eigenen direkten Messsystem ausgestattet. Neben einer hohen Bearbeitungspräzision und den dynamischen Merkmalen bietet die „BAW06-22“ auch den Vorteil, dass sie hauptzeitneutral be- und entladen werden kann, was den Arbeitsaufwand und die Kosten deutlich reduziert. „Die zweispindligen Maschinen von SW verbessern die Effizienz gegenüber Einspindlern beträchtlich: Wo eine herkömmliche Maschine ein Werkstück in 5 Minuten produziert, braucht die von SW nur 2,5 Minuten. Diese Effizienz ist für uns gleichzusetzen mit Profit“, erläutert Thuene. Außerdem sparen die Anlagen Platz und Energie, senken die Wartungs- und Lohnkosten und verringern durch den verbesserten Produktionsfluss und ihre Wirtschaftlichkeit die durchschnittlichen Herstellungskosten pro Werkstück beträchtlich. Automatisches Be-/Entladen Die „BA one6“, das neue einspindlige Bearbeitungszentrum von SW, wurde eigens an die Anforderungen von Schlote angepasst und wird als Ergänzung zu den „BA W06-22“ eingesetzt. Da der Aufbau der beiden Maschinentypen identisch ist, eignet sich die „BA one6“ für gemeinsame Verkettungen. Die Drehzahl der Spindel beträgt bis zu 17 500 min-1 und die Beschleunigung auf die Maximaldrehzahl dauert weniger als 0,7 Sekunden. Linear und Torquemotoren in den Vorschubachsen garantieren auch hier Werkstückgenauigkeit mit einer Positionstoleranz von weniger als 0,005 Millimeter und sehr kurzen Nebenzeiten. Die Span-zu-Span-Zeit beträgt 2,5 Sekunden. Die „BA one6“ ist mit einem SW-typischen Doppelschwenkträger ausgestattet. Dieses Designkonzept ermöglicht das hauptzeitparallele Be-/Entladen eines Werkstücks. Entwicklung integrierter Lösungen SW unterstützt Schlote darüber hinaus auch bei der Planung der Produktion: „In der Branche der automatisierten Teileherstellung wird es zunehmend wichtiger, die Vorteile kurzer Zykluszeiten zu nutzen und dadurch große Projekte an Land zu ziehen. Gleichzeitig muss jedoch der Preis pro Werkstück gesenkt werden“, erklärt Jiangang Gao, ¢¢Über den Werkzeugmaschinenbauer Die Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH (SW) mit Sitz in Schramberg-Waldmössingen ist ein international agierender Lösungslieferant für anspruchsvolle, werkstückspezifische Fertigungssysteme zur Metallbearbeitung. Eine Kernkompetenz sind dabei mehrspindlige Hochleistungsbearbeitungszentren, von denen inzwischen weltweit mehr als 2 000 bei Kunden unterschiedlichster Branchen installiert wurden. Darüber hinaus entwickelt das Unternehmen im eigenen Technologiezentrum auch stetig neue Zerspanungsmöglichkeiten oder optimiert bestehende Techniken, um für jede Anwendung die passende Lösung bieten zu können. Hinzu kommt ein umfassendes Portfolio an Service- und Beratungsleistungen. Die von SW und Bartsch installierte Lösung umfasst acht hochautomatisierte Produktionseinheiten vom Aufgreifen des Rohlings bis zur abschließenden optischen Erkennung des fertigen Teils. Nur an zwei Stationen entlang der gesamten Produktionslinie ist derzeit ein Mitarbeiter erforderlich (Bild: Schlote Gruppe) 28  Werkzeugmaschinen dima 1.2018


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