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Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme 23 System-Lösungen für Kabel und Schaltschrank von Murrplastik. www.DIMA-MAGAZIN.com trie. „Unsere Kunden sind ja normalerweise Werkzeugbaufirmen, die ihre Werkzeuge nicht selber erodieren können oder sich in einer kritischen Terminlage befinden. Hier in der Region fällt dann meist unser Name. Vielleicht auch, weil wir einen ausgefeilten Hol-und Bringservice besitzen“, meint der Geschäftsführer und stellt nicht ohne Stolz heraus, dass man der größte Lohn-Erodierer nördlich der Elbe sei. Nachgefragt werde das Erodier-Know-how der Brandenburger vom Erzgebirge bis an die Ostsee, aber auch in den alten Bundesländern, in Luxemburg, auftragsmäßig kritischen Periode“, so Geschäftsführer Pilz, „standen Überlegungen im Raum, ob wir mit Senkerodieren unser „Wir sind der größte Lohn-Erodierer nördlich der Elbe“ Portfolio erweitern sollten und mit diesem Verfahren auch Geld verdienen können.“ Da es den Brandenburgern aber nicht nur um die Technologie, sondern auch um Ef- Echt besser! Man muss nur drüber nachdenken wollen. Forschen, an Visionen glauben, verbessern... Aus den „Problemen“ unserer Kunden entwickeln Murrplastik Ingenieure Fortschritt: So haben seit der Firmengründung im Jahr 1963 nahezu 200 Patente den Weg in den harten Betriebsalltag gefunden: Sei es für industrielle Kennzeichnungssysteme, Energieführungsketten, Kabeldurchführungen, Kabelschutzschläuche oder Verschraubungen. Darum entwickeln wir weiter: Für noch mehr Langlebigkeit, höhere Robustheit, einfache Montage und wirtschaftliche Einsätze. „Made by Murrplastik“ eben. Energieführungsketten • Kabelschutzschläuche und Verschraubungen Kabeldurchführungen und Kabelhalterungen • Kennzeichnungen www.murrplastik.de Frankreich und gegenwärtig verstärkt in Österreich stehe man hoch im Kurs. Drahterodieren von Anfang an 1992 stand bereits die vierte Drahterodiermaschine von Fanuc in ihrer „Garage“, wie sie ihre erste, selbstgebaute Fertigungshalle nennen. Das Geschäft lief gut, bis zur ersten größeren Konjunkturdelle mit dem Lopez-Effekt. Neue Investitionsüberlegungen standen danach im Raum, denn die Kundenanforderungen veränderten sich. Sie wollten noch feinere Oberflächen, so Hans-Jürgen Pilz. Deshalb entschieden sich die Müncheberger gleich für zwei neue Maschinen, eine davon von Charmilles, die Jens Fessel insbesondere von der Maschinenbauseite überzeugte. Das war 1995 und der Beginn einer intensiven Zusammenarbeit mit Unternehmen der heutigen GF Machining Solutions. Agie kam 1998 mit ihrer „Evolution“ zum Zug. „Das war die Maschine, die uns vor allem wegen dem 3D-Setup und den vielen Softwaremöglichkeiten überzeugt hat“, so Fessel. Und drei Jahre später folgte eine „Excellenz“ dieses Herstellers als nunmehr 11. Drahterodiermaschine. Vom Senkerodieren zum Fräsen Es war sicher nur eine Frage der Zeit oder des Wettbewerbes, dass sich das Unternehmen mit der Technologie des Senkerodierens auseinandersetzte. „In einer fektivität ging, packten sie das Fräsen der Elektroden gleich mit an. So fand neben der Senkerodier- auch eine 3-Achs-RXP 600 von Röders für das Fräsen der Graphitelektroden Eingang in den Maschinenpark. Mit dem Fräsen konnte zudem das Dienstleistungsangebot in Richtung komplettes Fertigen von Werkzeugkomponenten erweitert werden, was wenige Jahre später zur Investition in eine 5-Achs-Variante dieses Maschinenherstellers führte. Mittlerweile ergänzen zwei Mikron-5-Achs-Bearbeitungszentren von GF Machining Solutions, eine Mikron


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