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24 Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme dima  3.2016   Auszug aus der aktuellen Maschinenkapazität – Agiecut Progress 3 Focus - Arbeitsbereich X 500 mm, Y 350 mm, Z 426 mm/Wasserbad 420 mm – Agiecut Vertex 1 - Arbeitsbereich X 200 mm, Y 160 mm, Z 100 mm/Wasserbad 80 mm – Agiecut Evolution 3 - Arbeitsbereich X 500 mm, Y 350 mm, Z 256 mm/Wasserbad 256 mm/beste Rauheit Ra 0,1 – Agiecut Exelence 3 - Arbeitsbereich X 500 mm, Y 350 mm, Z 256 mm/Wasserbad 256 mm/beste Rauheit Ra 0,1 – Agietron Innovation 3 - Arbeitsbereich X 500 mm, Y 350 mm, Z 500 mm/beste Rauheit Ra 0,2 – Agietron Hyperspark 3 - Arbeitsbereich X 500 mm, Y 350 mm, Z 500 mm/beste Rauheit Ra 0,2 HPM1150U und, ganz neu, eine Mikron HSM 400 400U LP, diesen Part. Immer mehr Bearbeitungstechnologien haben sich die Brandenburger über die Jahre in ihr Haus geholt. So gehört nun auch das Rund- und Flachschleifen mit zum Knowhow dieses Unternehmens. Auch in modernste Messtechnik wurde viel investiert, um die eigene Arbeit qualitätsseitig dem Kunden gegenüber sauber dokumentieren und entsprechende Dienstleistungen auf diesem Gebiet anbieten zu können. dass sein Geschäftsführerkollege Jens Fessel Bedienungsanleitungen wie andere Leute Kriminalromane lese. Das habe bei der Entwicklung über die Jahre sehr geholfen. Immerhin müssen die Maschinen produzieren, von Montag bis Freitag rund um die Uhr, am Wochenende etwas eingebremst nur einschichtig, vielleicht auch bald durchgängig mannlos. Die ersten Schritte in Richtung Automation sind getan: Die neue Mikron HSM 400U LP verfügt über eine integrierte Automation. Außerdem sind die Senkerop (oben) Hans-Jürgen Pilz, Volker Schmidt und Jens Fessel (v.l.n.r.) p (unten) Automationslösung für das Bearbeitungszentrum Mikron HSM 400U LP u Die Mikron HSM 400U LP verstärkt das Fräs-Know-how des Lohnfertigers Nicht umsonst stellt Hans-Jürgen Pilz heraus: „Diese Strategie hat sich durch unsere gesamte Firmengeschichte durchgezogen. Immer wenn ein Verfahren hinzugekommen ist, haben wir uns dieses sukzessive, learning by doing, beigebracht. Wir haben so manchen Euro Lehrgeld bezahlt, aber das, was wir wissen, ist alles unser geistiges Eigentum.“ Dazu kam der Umstand, diermaschinen AgieCharmilles FORM 300 und die Agietron Hyperspark in einer Automationszelle mit dem Elektroden- und Werkstückwechsler WPT1+ von System 3R verbunden. Überzeugende Technik Heute sind Maschinen und Systeme der GF Machining Solutions mit den Marken „Agie Charmilles“ und „Mikron“ aus dem Bild in der Fertigungshalle „Am Gewerbering 10“ nicht mehr wegzudenken. Das hat Gründe, so der für technische Angelegenheiten zuständige Geschäftsführer Jens Fessel: „Beim Drahterodieren überzeugte uns zum Beispiel das 3DSetup. Es gab uns die Möglichkeiten, auch eine Platte, die nicht unbedingt eben liegt, über drei Punkte zu vermessen, die Schieflage zu ermitteln und dem entsprechend dann den Draht schräg zu stellen. Das spart Ausrichtarbeiten. Dann war es die Softwareversion ‚Visionsteuerung‘ mit ihren Möglichkeiten in der Prozessunterbrechung und am Ende auch die Energieverbrauchszahlen. Es ist ein Unterschied, ob 15 kW in der Stunde verbraucht werden oder nur 9,2 kW.“ Ein ähnliches Bild zeichnet er für das Senkerodieren und das Fräsen. Jeder Maschinentyp und jede Maschinengeneration habe seine Besonderheiten. „Wir wählen für das Bearbeiten der Teile die Maschine nach ihren speziellen Eigenheiten aus“, so sein Statement. Nicht zuletzt meint er: „Mit Volker Schmidt steht uns ein guter Berater zur Seite, mit dem man auch über den Prozess als solches reden kann.“ Und auch der Verkaufsingenieur von GF kann sich bei Hans- Jürgen Pilz und Jens Fessel immer wieder Input holen, denn die beiden Geschäftsführer sind kritisch, sowohl in Sachen Hardware als auch bezüglich Steuerung, Bedienkultur und Softwarekomponenten. u www.erocontur.de u www.gfms.com/de


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