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34 Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme Richtig groß dimensioniert Rottler-Maschinenbau hat als Entwicklungspartner für den chinesischen Maschinenbauer Shandong Yonghua Machinery eine Portalfräsmaschine für Großbauteile entwickelt. Die 5-Achs-Bearbeitung wird darin mit drei Vorsatzköpfen von Romai ermöglicht. Die Entwicklung und der Bau von Portalfräsmaschinen ist eine der Spezialitäten des Werkzeugmaschinenbauers Rottler im rheinland-pfälzischen Mudersbach. Das Unternehmen fertigt seit 1970 mit einem hochqualifizierten Konstruktionsteam kunden- und werkstückspezifisch gestaltete Werkzeugmaschinen mit innovativer Technik, für die unterschiedlichsten Industriezweige weltweit. Für   Die Romai Robert Maier GmbH dima  3.2016 den chinesischen Markt hat Rottler eine Kooperation mit der Firma Shandong Yonghua Machinery geschlossen und für deren heimischen Markt eine Portalfräsmaschine in Gantry-Ausführung entwickelt. Mit dieser Maschine wird das Maschinenportfolio in das Bearbeitungsspektrum der Großbauteile erweitert. Sie bietet Verfahrwege von 8,5 Meter in X-Richtung und 4 Meter in Y-Richtung. Das Maschinenkonzept ist ausgelegt für die anspruchsvolle CNC-Bearbeitung im Werkzeug- und Formenbau sowie für den allgemeinen Maschinenbau bis hin zur Luft- und Raumfahrt. „Der komplette Frässupport mit RAM und Vorsatzköpfen für die erste Maschine wurde bei Rottler gebaut und in China in das dort montierte Portal implementiert“, erzählt Ulrich Krause, Prokurist bei der Rottler Werkzeugmaschinen GmbH. Vorsatzköpfe ermöglichen 5-Achs-Bearbeitung Wesentliche Komponenten, die letztlich auch die 5-Achs-Bearbeitung ermöglichen, sind darin die von Romai entwickelten und gebauten Vorsatzköpfe mit beeindruckenden Dimensionen. Darunter ein 90-Grad-Winkelkopf mit einer Gesamtbaulänge von 800 Millimeter, davon 450 Millimeter auskragend und einem Gewicht von etwa 600 Kilogramm. Mit einem Übersetzungsverhältnis von 1:1 ist der Winkelkopf zum Fräsen mit bis zu 4 000 Umdrehungen pro Minute und einem Abtriebsdrehmoment am HSK-A 100 von 1 830 Nm ausgelegt. Ergänzend dazu ist die Portalmaschine mit einem sogenannten Gabelfräskopf ausgerüstet. Dieser rund 1 300 Kilogramm schwere und gesamt circa 1 200 Millimeter lange Gabelkopf hat eine zusätzliche CNC-Achse im Gabelgehäuse, die das Schwenken um ±95 Grad ermöglicht. „Mit der C-Achse am Vertikalschieber und der fünften (A-) Achse im Gabelkopf ist praktisch jede programmierbare Fläche bearbeitbar“, ergänzt Krause. Der Gabelkopf bietet maximal 15 000 Umdrehungen pro Minute mit HSK-A 63 und ein mittleres Abtriebsdrehmoment von 89 Nm (bei 6 000 Umdrehungen pro Minute). Für Bearbeitungen ohne Winkel- bzw. Gabelkopf wird zum Längenausgleich der Werkzeugschnittstelle am Vertikalschieber ein gerader, ca. 450 Millimeter langer Vorsatzkopf eingesetzt. Hier liegt die Abtriebsdrehzahl bei 6 000 Umdrehungen pro Minute mit einem Abtriebsdrehmoment von 2 000 Nm. Die Vorsatzgetriebe dieser Größenordnung sind aufgrund der im Verhältnis zur Baugröße hohen Drehzahlen mit einer Öl-Luft, respektive Öl-Tropfenschmierung, ausgestattet. Dabei wird eine dosierte Schmierstoffmenge über einen kontinuierlichen Luftstrom zugeführt. Die feinen Tropfen erreichen das Lager berührungsfrei, und durch den ständigen, leichten Überdruck bleibt das Lager vor eindringenden Verunreinigungen geschützt. Alle Vorsatzköpfe sind automatisch über Pick-Up-Stationen einwechselbar, bieten ihrerseits jeweils automatischen Werkzeugwechsel für die Zerspanungswerkzeuge und Innenkühlung bis 120 bar. So ist die flexible, automatisierte 5-Achs-Bearbeitung von Großbauteilen in der Portalfräsmaschine von Rottler beziehungsweise Yonghua in Yanzhou möglich. u www.romai.de p Der Gabelfräskopf von Romai, mit seinen beeindruckenden Dimensionen, hat eine zusätzliche CNC-Achse, die das Schwenken um ±95 Grad ermöglicht. Mit dieser fünften (A-) Achse ist in der Portalfräsmaschine, die Rottler-Maschinenbau für den chinesischen Maschinenbauer Shandong Yonghua Machinery zur Bearbeitung von Großbauteilen entwickelt hat, praktisch jede programmierbare Fläche bearbeitbar ist als inhabergeführtes, traditionsreiches mittelständisches Unternehmen spezialisiert auf die Entwicklung, Konstruktion und Produktion von kundenspezifischen Präzisions-Vorsatzgetrieben für Werkzeugmaschinen. Die Fertigung von Mehrspindelköpfen, Winkelköpfen, angetriebenen Werkzeugen und Maschinenkomponenten stellt die Kernkompetenz des Unternehmens dar. Die Bandbreite reicht von Standard- bis Sondergetrieben, von einem Kilogramm bis zu 5 000 Kilogramm. Langjährige Erfahrung, hohes fachliches Know-how und kurze Lieferzeiten machen die Firma zu einem der gefragtesten Werkzeug-Getriebeanbieter in allen Bereichen der Zerspanung – von Automotive über die Luft- und Raumfahrt bis zu Windkraftanlagen.


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