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Präzisionswerkzeuge 49  Mapal verzeichnet kontinuierliches Wachstum Wie bereits in den vergangenen Jahren ist MAPAL auch 2015 kontinuierlich weiter gewachsen. Der konsolidierte Gruppenumsatz stieg von 510 Millionen Euro im Jahr 2014 um rund sechs Prozent auf 540 Millionen Euro im Jahr 2015. „Das Ergebnis zeigt, dass wir mit unseren Investitionen und Innovationen auf dem richtigen Weg sind. Das Ziel des weiteren Umsatzzuwachses, das wir uns für 2015 gesteckt hatten, haben wir erreicht“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Dieter Kress. Mit dem Umsatz ist auch die Zahl der Mitarbeiter um knapp fünf Prozent gestiegen – von 4 500 auf 4 800 Mitarbeiter weltweit. In Deutschland sind inzwischen über 3 300 Mitarbeiter für die Mapal-Gruppe tätig. Das Familienunternehmen geht den eingeschlagenen Weg konsequent weiter und reinvestiert rund acht Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Auch die Investitionen an den deutschen Standorten der Gruppe gehen weiter. „Neben den laufenden Investitionen in neue Maschinen bauen wir unter anderem das Kompetenzzentrum VHM-Werkzeuge in Altenstadt weiter aus, um neue Kapazitäten zu schaffen“, konkretisiert Dr. Kress das klare Bekenntnis zum Standort Deutschland. Dr. Dieter Kress (geschäftsführender Gesellschafter) und Dr. Jochen Kress (Mitglied der Geschäftsleitung) Jetzt neu im Programm super carbide tools REXIM Werkzeug GmbH Glaitstraße 29 · 75433 Maulbronn Tel. 07043 92270 · www.rexim.de Schneiden auf Werkstoff und Bearbeitung angepasst Der HPR400 ist im Durchmesserbereich von 50 bis 315 Millimeter mit HSK- oder der Mapal-eigenen Modulaufnahme verfügbar. Er kann für nahezu jeden Werkstoff genutzt werden, da die Schneiden entsprechend angepasst werden. Die Aalener bieten verschiedene Schneidplatten, aus Hartmetall ohne oder mit CVD-Beschichtung, aus Cermet und mit PKD oder PcBN bestückt. Unschlagbar in Kombination: HPR400 und Schneidstoff HC419 Vor allem für die prozesssichere Gussbearbeitung hat Mapal den verschleißbeständigen Schneidstoff HC419 mit CVD-Beschichtung entwickelt. Dieser Schneidstoff hat sich durch hohe Schnittwerte mit langen Standzeiten bewährt. Denn CVD-Beschichtungen decken ein breites Spektrum an Legierungen ab. Das ist umso wichtiger, da Gusswerkstoffe laufend weiterentwickelt werden, um die Anforderungen an Temperaturbeständigkeit und Leichtbau zu erfüllen. Unter anderem bei zahlreichen Automobilherstellern ist der HPR400 in Verbindung mit dem Schneidstoff HC419 bereits erfolgreich im Einsatz, beispielsweise für die Bearbeitung von Bremssätteln, Schwenklagern sowie Getriebegehäusen. Bewährungsprobe in der Praxis bestanden Ein weiteres Anwendungsbeispiel für den HPR400 ist die Bearbeitung der Hauptbohrung eines Differenzialgehäuses. Hier bearbeitet der Anwender den Werkstoff GJS 400 mit dem Werkzeugsystem im Durchmesser 150 Millimeter mit acht Schneiden. Die Anforderungen sind die zu erreichende Toleranz von IT7 sowie die hohe Oberflächengüte. Der HPR400 überzeugt. Mit einer Schnittgeschwindigkeit von 160 Meter pro Minute sowie einem Vorschub von 1,6 Millimeter wird sowohl die geforderte Toleranz eingehalten als auch ein Mittenrauwert von Ra = 1,3-1,45 μm erreicht. Und das mit einer Standzeit von 2 720 Bohrungen. Mit dem zuvor in Serie eingesetzten Werkzeug wurde lediglich eine Standzeit von 1 000 Bohrungen erreicht. u www.mapal.com


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