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Qualitätssicherung 69 www.DIMA-MAGAZIN.com Dafür sprechen nicht zuletzt die vielen Möglichkeiten der Vernetzung. Sie bieten enorme Chancen für Effizienzsteigerung in der Produktion, zum Beispiel durch Automatisierung, Kontrolle und Prozessoptimierung. Für viele Unternehmen, auch kleinere Betriebe, ist die sichere Werkzeugdatenübertragung an die Maschine dabei ein wichtiger Aspekt. Allerdings, eine automatische Datenübertragung wird dadurch erschwert, dass es weltweit eine Vielzahl an Maschinenherstellern gibt, bei welchen unterschiedliche Steuerungssysteme zum Einsatz kommen. Herstellerunabhängige Werkzeugdatenübertragung Mit Zoller ist die sichere Werkzeugdatenübertragung an die Maschine(n) heute bereits herstellerunabhängig möglich: via Etikett, RFID-Chip, Postprozessor oder auch durch übergeordnete Fertigungsleitsysteme. Eine einfache, jedoch höchsteffiziente Variante ist die Verschlüsselung der Ist-Daten in einem Datamatrix Code, der mit einem an der Steuerung der CNC-Maschine angeschlossenen Lesegerät gescannt wird. Darüber hinaus besteht seit vielen Jahren die Möglichkeit, die Daten via Postprozessor steuerungsgerecht aufzubereiten und per Mausklick in die Maschinensteuerung zu übertragen. Ebenso einfach ist der Datentransfer mittels RFIDChip: der RFID-Chip wird mit den Ist-Daten durch eine Werkzeugidentifikationseinheit am Einstell- und Messgerät beschrieben und kann so von der Werkzeugmaschine automatisiert eingelesen werden. Eine einfache Lösung zur Datenübertragung stellen die Etikettenformate dar. Sie erleichtern den Arbeitsalltag sowohl für kleine Betriebe als auch für größere Fertigungen. Mit Hilfe von Etiketten können die Werkzeug-Ist-Daten nach dem Messvorgang tabellarisch oder über ein Codesystem ausgedruckt und am Werkzeug angebracht werden. Bei Etiketten mit DataMatrix oder QRCode werden durch Scannen des Codes die Werkzeug-Ist-Daten automatisch in die Maschinensteuerung übertragen – Voraussetzung hierfür ist ein entsprechendes Interface auf der Maschinensteuerung, sodass die Daten korrekt an die richtige Stelle übertragen werden können. Dies spart wertvolle Zeit, und Fehler bei der Werkzeugdaten-Eingabe sind ausgeschlossen. Neu, günstig und wirtschaftlich: „zidCode“ Der Zoller-Identifikationscode ist eine ganz neue, effiziente Lösung zur Werkzeugidentifikation und Datenübertragung speziell für kleine bis mittelständische Betriebe. Der Ablauf dieser Datenübertragungsvariante, die keine Netzwerkanbindung erfordert und für die keinerlei Software auf der Maschinensteuerung installiert werden muss, ist denkbar einfach: Die Werkzeuge werden am Zoller-Einstell- und Messgerät gemessen und alle Daten in einem QR-Code verschlüsselt auf einem Etikett ausgedruckt. Anschließend wird dieser QR-Code lediglich mit dem Lesegerät gescannt und die Daten werden automatisch an die Steuerung der CNC-Maschine übertragen – Dateneingabe von Hand und Tippfehler sind damit ausgeschlossen. Die einzig dafür nötige Vorraussetzung ist ein USB-Anschluss am Tastaturfeld der Maschinensteuerung. Datentransparenz in jedem Fertigungsschritt Werkzeugdaten werden an jedem Messgerät so verarbeitet, dass nicht nur an der Maschine, sondern in jedem Fertigungsschritt die nötigen Werkzeug-Ist- Daten bereitstehen – von der Planung, der Erstellung des CNC-Programms im CAMSystem, der Werkzeuginspektion bis hin zur steuerungsgerechten Werkzeugdatenübertragung vom Einstellgerät an die Maschine. In der zentralen Werkzeugdatenbank „z.One“ wird der komplette Lebenszyklus eines Werkzeugs abgebildet: von der Werkzeuganlieferung bis zur Auslösung eines erneuten Bestellvorgangs. Die intelligente Verknüpfung aller virtuellen und realen Daten ermöglicht die Optimierung des Werkzeugeinsatzes über den gesamten Fertigungsprozess hinweg. u www.zoller.info p Mit Zoller ist die sichere Werkzeugdatenübertragung an die Maschine(n) heute bereits herstellerunabhängig möglich: via Etikett, RFID-Chip, Postprozessor oder auch durch übergeordnete Fertigungsleitsysteme (Bilder: Zoller) t (v.li.n.re.) Egal, welche Geometrien an unterschiedlichsten Werkzeugarten vermessen werden sollen, vom Winkel an Fräsern, über Längen an Bohrern bis hin zum Flankenhinterschliff an Gewindewerkzeugen – Zoller hat für jede Messanforderung das passende Messgerät entwickelt In Kooperation mit Spreyer Werkzeug-Technik GmbH entstand das Nachschärfmodul „reGrind“ für das Inspektionsgerät „pomBasic“ Der von Zoller entwickelte Identifikationscode „zidCode“ benötigt keine Netzwerkanbindung, sondern übermittelt die Daten kompletter Werkzeuge ganz unkompliziert mit einem Lesegerät


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