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Prozesssichere Feinbearbeitung Bei der Firma Datawin galt es, die Feinbearbeitung von Bohrungen – sowohl bei Produkten aus dem eigenen Portfolio als auch bei Lohnaufträgen – zu verbessern und zukunftssicher zu gestalten. Die damit verbundenen Vorgaben wie Maß- und Formgenauigkeit, Prozesssicherheit sowie Wirtschaftlichkeit erfüllt das Reibsystem DR small des Werkzeugspezialisten Horn. Überall dort, wo Hochleistungs-Dokumentenscanner im Mid- und High-Volume Bereich, optische Markierungsbelegleser und mobile Datenerfassungsgeräte benötigt werden, sind die Erzeugnisse der Firma Datawin erste Wahl. Das in Ergolding bei Landshut ansässige Unternehmen entwickelt, konstruiert und fertigt seit über 30 Jahren anwenderorientierte Produkte, die große Mengen an papierbasierten Informationen schnell und zuverlässig in digitale Informationen überführen, auswerten und sortieren. „Mit unseren Scannern bedienen wir einen Nischenmarkt“, erläutert der geschäftsführende Gesellschafter Johannes Boerboom. „Die weltweiten Einsatzgebiete sind sehr vielseitig. Ein Beispiel sind die Wahlen 2007 und 2017 in den USA. Unser zweites Standbein ist die Lohnfertigung von Musterteilen und Prototypen mit den Bearbeitungsschwerpunkten Drehen und Fräsen. Bei diesen Einzelteilen oder Kleinserien nutzen die Kunden gerne unser konstruktives und fertigungstechnisches Wissen, um ihre Produktideen zu optimieren. Diese Dienstleistung fordert unser ganzes Know-how.“ Bohrungen prozesssicher reiben Einen solchen Know-how-Nachweis verlangte auch die Herstellung von zwei Bohrungen in Lagerleisten aus AlMg4,5Mn0,7 (ENAW5083). Ausgangspunkt für die in Losen von 63 Stück benötigten Lagerleisten sind unter Vakuum gespannte Aluminiumplatten 700 mm x 400 mm, 6 mm bis 10 mm dick. Da der bewährte Fertigungsablauf mit der Bohrungsherstellung als erstem Arbeitsgang und der danach folgenden weiteren spanenden Bearbeitung nicht geändert werden sollte, wurde für den Arbeitsgang Feinbearbeitung eine zukunftssichere Lösung gesucht. Erste Versuche starteten bei den vorgefrästen Bohrungen mit einem dreischneidigen VHM-Schaftfräser eines namhaften Werkzeugherstellers. Das Werkzeug erzeugte jedoch einen leicht konischen Bohrungsverlauf, da der höhere Spanabtrag beim Eintauchen im Vergleich zum Abtrag in der Bohrung das Verlaufen des Fräsers begünstigte. Da neben den Toleranzen auch die Standzeiten zu wünschen übrig ließen, suchte der für die Fertigung zuständige Patrick Schwinghammer nach einer wirtschaftlichen Alternative. Erfolgversprechende Anregungen erhielt er bei einem Besuch der Fachmesse AMB auf dem Stand der Firma Horn und dem dort vorgestellten Reibsystem DR small. Reibsysteme für Höchstleistungen Das patentierte Reibsystem DR bewährt sich seit etwa vier Jahren bei unterschiedlichen Reibaufgaben mit Durchmessern von 11,9 mm bis 140,6 mm. Die sichere Befestigung und Positionierung DR small – Reibdurchmesser 7,6 mm bis 13,1 mm – in verschiedenen Spannaufnahmen (v. l.): einstellbares Hydrodehnspannfutter für SK- sowie HSK A-Aufnahme und Pendelhalter mit Spannzangenaufnahme Patrick Schwinghammer, Datawin (l.), und Martin Weiß, Technische Beratung und Verkauf Firma Horn, optimierten gemeinsam die Feinbearbeitung der Bohrungen (Bilder: Horn) 14  Special Bohren – Reiben – Gewinden dima 5.2019


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