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den-württembergischen Familienunternehmens ist der Ventilhersteller schon lange überzeugt. Diese bezieht er schon seit vielen Jahren über die Fritz Hartmann GmbH & Co. KG, der Vertriebsgesellschaft des Herstellers. Schneller Erfolg trotz komplexer Aufgabe „Schon bei unserem ersten Anruf wurden wir direkt mit einem kompetenten Gesprächspartner verbunden“, weiß Lazic zu schätzen. So beschloss Alligator, ¢¢Ventile und Lösungen Derzeit beschäftigt Alligator weltweit 580 Mitarbeiter und unterhält neben der Fertigung in Giengen an der Brenz einen weiteren Produktionsstandort im polnischen Nekla. Während in Polen vor allem Zweikomponenten-Kunststoffspritzteile sowie Gummi- und Gummi Metall-Verbindungsteile hergestellt werden, findet in Giengen die Entwicklung und Produktion der Ventile statt.  www.alligator-ventilfabrik.de „Aufgabe erfolgreich umgesetzt – nun konzentrieren wir uns auf das Folgeprojekt“, berichtet HAM-Techniker Bernd Steiger neben Marcel Lazic, Engineering Services Alligator Ventilfabrik (rechts) lig aus. Beim erneuten Eintritt ins Bauteil Special Bohren – Reiben – Gewinden  23 trifft der Bohrer auf eine konkave Fläche, um schließlich durch den gefasten Bereich einer Schlüsselfläche wieder auszutreten. „Die Werkzeugauslegung für diese Aneinanderreihung von konvexen und konkaven Oberflächen war eine nicht alltägliche Herausforderung“, erklärt HAM-Techniker Bernd Steiger und führt fort: „Es begann mit der Wahl des idealen Spitzenwinkels, ging über den Schutz der Schneidecken und endete schließlich bei der Definition der Führungsfasen am S t u f e n b o h r fräser.“ „Schon das erste Werkzeug, das HAM e n twi c k e l t e , brachte eine deutliche Verbesserung im Vergleich zur Ausgangssituation“, ergänzt Lazic. Es folgten zwei Optimierungen, durch die schließlich auch der Ausstritt im Bereich der Schlüsselfläche 100%ig gratfrei wurde. „Jetzt sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, bestätigt Lazic. Doch nicht nur das Zer- Der baden-württembergische Fertigungsspezialist stellt die Ventilhülsen auf einer Längstaktmaschine her gemeinsam mit dem Hersteller für Präzisionswerkzeuge einen eigenen Stufenbohrer zu entwickeln, der im Durchmesser lediglich 2 mm misst. Die Besonderheit bei dieser Anwendung liegt in der Durchgangsbohrung: Das Werkzeug bohrt auf der runden Hülse an, tritt in der vorhandenen Querbohrung erstma- spanungsergebnis überzeugt. Als weiteren Vorteil der HAM-Werkzeuge nennt er die Standzeiten: „Diese liegen trotz der hohen Anforderung an die Bohrungsqualität weit über unseren Erwartungen.“ Konkret heißt das, dass Alligator erst nach rund 400 000 Bauteilen das Werkzeug wechselt. „Zur Sicherheit – notwendig wäre es noch nicht“, betont Marcel Lazic. Da dies das erste gemeinsame Projekt war, spielte für Alligator die Zusammenarbeit eine wichtige Rolle. Und die lief hervorragend, wie alle Beteiligten bestätigen. Marcel Lazic lobt zudem die Zuverlässigkeit und kurze Reaktionszeiten. Aufgrund seiner positiven Erfahrungen hat der Ventilhersteller HAM auch für ein Folgeprojekt eingespannt. Diesmal gilt es, eine Durchgangsbohrung an einer Edelstahlhülse zu realisieren – natürlich wieder gratfrei und in einem Takt.  www.ham-tools.com KASTOwin amc - additive manufacturing cutting: Den fehlenden Schritt der Prozesskette zu Ende gedacht:  Innovatives Sägekonzept für additiv gefertigte Bauteile  Exakte Schnittpositionierung für geringes Druckaufmaß  Einfache, bedienerfreundliche Handhabung  Geschlossener Arbeitsraum  Vorbereitung für kundenseitige Absauganlage Mehr Information: www.kasto.com BlechEXPO Stuttgart | 5. - 8.11.19 | Halle 1 / Stand 1206


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