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wurden. Aufgrund dessen schauten sich die Verantwortlichen nach einer langfristig tragfähigen Lösung um. Geprüft wurden mehrere Anbieter, die Entscheidung fiel letztlich auf Röhm. „Den Kontakt erhielten wir von einem Werkzeugmaschinenhersteller“, berichtet Wieschendorf. „Empfohlen hat sich die Firma Röhm letztlich jedoch insbesondere durch ihr Produkt selbst. Viele andere Hersteller konnten uns hier keine passende Lösung anbieten.“ Darüber hinaus überzeugten die begleitende Service-Unterstützung, u. a. mit dem Bereitstellen von Unterlagen (Zeichnungen, 3D-Modelle, Bedienungsanleitung, Wartungspläne), Schulungen durch den Maschinenhersteller sowie die Überprüfung der angebotenen Spanntechnik + Werkzeugmaschinen  41 sem Fall wurde mit dem Hochdruckspanner HZS-798x180 als Sonderausführung inklusive integriertem Messsystem die passende Lösung gefunden. Der aktive Niederzug ist steuerbar, wir erreichen bis zu 60 kN pro Spannbacke und die Positionen der Backen lassen sich entsprechend abfragen.“ Sichere Prozesse Die Hochdruckspanner kommen in zweifacher Ausführung seit rund drei Jahren auf einer Maschine mit etwa einem Meter Arbeitsraum zum Einsatz. „Damit beherrschen wir nun sicher die Vibrationen und erzielen auch die von uns gewünschte hohe Maßhaltigkeit“, bestätigt Björn » Vibrationen und Maßhaltigkeit haben wir mit der neuen Spanntechniklösung im Griff « und verkauften technischen Daten (Spannkraft und Genauigkeit) vom Röhm-Außendienst. Maßgeblichen Anteil, das geeignete Spannmittel zu finden, hatte Thorsten Nolte. „Wir sind in der Lage, Lösungen für den Kunden zu entwickeln und Prozesse entsprechend zu optimieren“, so der technische Verkaufsberater Nordrhein Westfalen bei Röhm. „Neben unserem umfangreichen Standardprogramm – von Produkten für die Uhrenfertigung bis zum Einsatz bei Windkraftanlagen – umfassen kundenspezifische Entwicklungen rund 40 % unseres Geschäfts. In die- Wieschendorf. Aufgrund der hervorragenden Erfahrungen war Röhm als Spannmittellieferant auch wieder erste Wahl, als es 2018/2019 zum Wechsel einer älteren Anlage durch eine Fräsmaschine von Matec aus Köngen kam. Diese verfügt über drei Meter Arbeitsraum, ist für automatisierte Prozesse geeignet und aufgrund des größeren Raumes mit insgesamt vier HZS- 798x180 ausgestattet. Die Maschine lässt sich für schwere Werkstücke über einen Kran von oben bestücken; eine seitliche Zuführung ist z. B. für automatisierte Prozesse ebenfalls möglich. Nach der Beladung und dem Ausrichten des Werkstücks startet der robuste Fräsprozess, oft begleitet vom Bohren und Gewinden der ¢¢Stark und präzise Die eingesetzten Spannmittel HZS-798x180 funktionieren zentrisch spannend und erzielen eine Genauigkeit von 0,03 mm. Der aktive Niederzug der Werkstücke ist steuerbar bis zu 150 bar hydraulischem Betätigungsdruck. Die ca. 170 kg schweren Spanner zur Präzisions- und Rohteilspannung lassen sich auf der Maschine verschieben und sind für die Werkstückautomation geeignet. Aufgrund der hohen Produktqualität kommt es zu weniger Vibrationen, höherer Maßhaltigkeit und infolgedessen zu weniger Werkzeugverschleiß sowie mehr Produktivität durch höher realisierbare Vorschübe. stabilen Stahlprofile. Nach der Zerspanung und dem Entspannen wird das Werkstück gemessen, dann verpackt, eingelagert oder direkt versendet. Partnerschaftlich zum Erfolg Zwischen der ersten Kontaktanfrage bis zur finalen Auslieferung lagen circa sechs Monate. Projektleiter Nils Solscheid und Björn Wieschendorf von Mannstaedt realisierten in enger Zusammenarbeit mit Thorsten Nolte, Röhm, und Norbert Tiede, Projektleitung Vertrieb von der Firma Matec, die Umsetzung. Hauptsächliche Motivation der westdeutschen Fertigungsspezialisten aus Troisdorf war, die Zerspanung der gefertigten Stahlprofile für Hubmasten von Flurförderzeugen zu automatisieren und gleichzeitig die Produktionskapazität zu erhöhen. Wesentliche Vorteile der jetzt eingesetzten Spanntechniklösung gegenüber dem vorherigen Produkt sind die bessere Wiederholgenauigkeit, größere Spannkräfte sowie eine höhere Steifigkeit innerhalb des Spanners. „Der vorherige Spanntechnikanbieter leistete nicht das, was er sollte. Die Herausforderungen bei Vibrationen und Maßhaltigkeit haben wir mit der neuen Spanntechniklösung nun im Griff“, weiß Björn Wieschendorf zu schätzen. „Von Röhm kamen darüber hinaus immer wieder Anregungen, die den Prozess verbessert haben.“ Derzeit laufen Gespräche, eine manuelle Spanntechniklösung durch ein automatisiertes System zu ersetzen.  www.roehm.biz  www.mannstaedt.de Hoher Durchsatz auf zwei Walzstraßen: Bei den Nordrhein-Westfalen liegt die Walzkapazität jährlich bei etwa 250 000 t www.dima-magazin.com


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