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Hightech-Positionierung für Zukunftstechnologie Bei dem revolutionären generativen Draht-Aufschweißverfahren 3DMP setzt Gefertec auf Peiseler-Schwenkeinrichtungen. „Mit der Gefertec-Technologie sind wir in der Lage, bei großvolumigen Bauteilen im Vergleich zum Pulverbett-Verfahren bis zu 80 % unserer Produktionskosten einzusparen“, freut sich Matthias Otte, verantwortlich für die additive Fertigung bei der Rolf Lenk Werkzeug- und Maschinenbau GmbH in Ahrensburg. Er berichtet über den Einsatz des neuen Verfahrens 3D Metal Print, kurz 3DMP. Das 2015 ge- gründete Berliner Unternehmen Gefertec ist bislang dessen weltweit einziger Anbieter. Die Technologie mit bewährtem Lichtbogenschweißen und Draht bietet im 3D-Druck-Markt völlig neue Möglichkeiten und erhebliche Vorteile. Der geschmolzene Schweißzusatzwerkstoff wird lagenweise aufgetragen und generiert so das metallische Bauteil. Der Positionierung des Werkstücks Das additive Verfahren 3D Metal Print mit Lichtbogenschweißen und Draht: Für die präzise Positionierung sorgt hier eine Zweiachs-Schwenkeinrichtung ZAS 320 von Peiseler (Bild: Gefertec) kommt hier eine entscheidende Bedeutung zu. Gefertec setzt in allen 3DMP-Maschinen mit fünf Bewegungsachsen auf Zweiachs-Schwenkeinrichtungen von Peiseler – einem der international führenden Anbieter auf diesem Gebiet wie auch bei weiteren Teilgeräten. Zwar bieten die Berliner auch eine dreiachsige Maschine an, die meisten Anwendungen erfordern jedoch eine fünfachsige Bearbeitung. Die Peiseler-Schwenkeinrichtungen ergänzen die Anlagen dafür mit zwei rotativen Achsen und gehören insofern zu den Hauptkomponenten. Zum Einsatz kommen die ZATC 300 bei der kleineren Gefertec-Maschine arc 405 und bei deren größerer Variante arc 605 die ZAS 320. „Die generative Fertigung war auch für uns Neuland mit ganz anderen Anforderungen als bei der klassischen Zerspanung“, erklärt Dr. Benedict Korischem, geschäftsführender Gesellschafter bei Peiseler, Remscheid. „Wir Generative Fertigung eines Impellers, den die Zweiachs-Schwenkeinrichtung ZATC 300 in Sekundenschnelle für die Bearbeitung positioniert (Bilder: Peiseler) Eine mit dem 3DMP-Verfahren generativ gefertigte Schiffsschraube: Der hintere Flügel ist noch nicht final bearbeitet und zeigt deutlich die mit dem geschmolzenen Draht aufgetragenen Lagen 48  Sonderteil Additive Fertigung dima 5.2019


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