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Megatrend Miniaturisierung

Die zunehmende Miniaturisierung im Maschinen- und Anlagenbau betrifft auch die Sensoren. Sie sollen trotz kleinerer Abmessungen selbst in rauen Umgebungen zuverlässige Messergebnisse liefern, maximale Messabstände bieten, mit hoher Schaltfrequenz arbeiten, robust und im Idealfall tauglich für Industrie 4.0 sein – wie die Winzlinge von Contrinex.


Mit miniaturisierten induktiven und photoelektrischen Sensoren lassen sich zahlreiche Messapplikationen realisieren. Allerdings, wer zuverlässige Miniatursensoren bauen will, braucht Spezialwissen sowohl zur Sensorik selbst als auch zu präziser Fertigung. Die Schweizer Sensorspezialisten von Contrinex, Corminboeuf, haben dank jahrelanger Erfahrung beides.

 

Induktive Miniatursensoren …


… eignen sich prinzipbedingt für metallische Objekte zur Anwesenheits- oder Positionskontrolle, für Zählaufgaben, zur Distanzerfassung der Endposition oder zur Qualitätskontrolle. Ein Anwendungsbeispiel sind Greifersysteme für die Produktion und Montage von Kleinteilen. Hier ist der Einbauraum äußerst beengt, die pneumatisch oder elektrisch betriebenen Kleinteilgreifersysteme müssen also kompakt gebaut werden. Um die optimale Greifleistung zu erzielen, gilt es die exakt vordefinierte Greiferstellung zu erreichen. Diese genaue Position zu überprüfen ist ein idealer Einsatzbereich für den kleinsten induktiven Näherungsschalter am Markt: MiniMini DW-AD-623-03-960. Der bündig einbaubare Sensor mit lediglich 3 mm Durchmesser und 12 mm Länge wird dank Edelstahlgehäuse und Schutzart IP67 auch der Forderung hoher Standfestigkeit gerecht, hat einen Schaltabstand von 1 mm auf Stahl und eine Wiederholgenauigkeit von 0,02 mm.


Generell werden die induktiven Miniatursensoren in den Baugrößen C5, M4 und M5 sowie mit einem Durchmesser von 3 mm oder 4 mm angeboten. Dank der Chip-Scale Package (CSP)-Technologie sind sie äußerst klein, dabei aber robust und arbeiten durch Vakuum-Verkapselung langfristig zuverlässig auch in den anspruchsvollsten Umgebungen. Sie sind temperaturstabil von –25 °C bis +70 °C, überzeugen mit hoher Schaltfrequenz bis 5000 Hz und Schaltabständen bis 3 mm. Hochwertige ASICs mit IO-Link Schnittstelle machen die Miniatursensoren zudem äußerst kommunikativ. Durch ihre geringe Masse und hohe Schaltfrequenz eignen sie sich für hochdynamische Anwendungen.

 

Opto-Subminiatursensoren


Miniaturisierte photoelektrische Sensoren dagegen arbeiten zuverlässig bei lichtreflektierenden Materialien und spielen ihre Vorteile aus bei der Objekterkennung, der Positionskontrolle von Gegenständen auf Förderbändern und dem Erfassen kleiner Objekte über große Distanzen. Eine wesentliche Herausforderung bei der Herstellung dieser winzigen Geräte bildet die Optik. Zur Erzeugung des hochpräzisen Lichtstrahls setzen die Sensorspezialisten auf eine Linse aus Saphir. Ein interessantes Einsatzgebiet finden Sensoren der Opto-Subminiatur-Baureihe bei der automatisierten Bauteilkontrolle in der Elektronikfertigung beim In-Circuit-Test. Hier greifen Testnadeln einzelne Bereiche der Baugruppe ab, bestromen diese und prüfen Bauteile und Leitungen auf eventuelle Fehler. Damit der Test zuverlässig funktioniert, muss die Baugruppe korrekt im Prüfadapter positioniert sein. Hierbei helfen optische Miniatursensoren. Zudem kontrollieren sie die Anwesenheit von Bauteilen, die elektrisch nicht erfasst werden können, wie Stecker und Varistoren. Eingesetzt wird ein Reflexions-Lichttaster des Typs LTK-1040-303-506 mit lediglich 4 mm Durchmesser und 20 mm Schaltabstand, wobei ähnliche Lichttaster auch Reichweiten bis 50 mm erreichen können.


www.contrinex.com/de

 

 

 

 

Beitrag aus dima 3/2018:

 

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