Bevorstehender Stabwechsel: Die Geschäftsführer Joachim und Rainer Schwarz (r.) begrüßen Stefan Schaal in ihrer Mitte – ab 2019 übernimmt er die Aufgaben von J. Schwarz
Teilereinigungsspezialist feiert Jubiläum

Weltweit zählt Mafac zu den Markt- und Technologieführern in der wässrigen Teilereinigung. 2018 blickt das Maschinenbauunternehmen auf ein halbes Jahrhundert erfolgreiches Firmenbestehen zurück.


Die Unternehmensgeschichte begann mit der Herstellung von Bandschleifmaschinen, worin sich schon früh der Weg zur industriellen Teilereinigung anbahnte. Gründer Ernst Schwarz erkannte, wie der anfallende Schleifstaub die Weiterbearbeitung der Werkstücke empfindlich stören kann. Daraus reifte die Idee, eine eigene Reinigungsmaschine zu entwickeln. 1974 präsentierte der Betrieb seine erste manuelle und teilautomatisierte Reinigungsmaschine. Aufgrund des zunehmenden Bedarfs an industrieller Teilereinigung verstärkte das Unternehmen darin sein Engagement und kam zu der Erkenntnis, dass ein wassergeführtes Verfahren kombiniert mit mechanischer Bewegung sehr gute Reinigungsergebnisse erzielt.


Mit Eintritt der Söhne Joachim (1983) und Rainer (1988) werden die Grundsteine für die wässrigen Reinigungsmaschinen mit Bewegung gelegt. 1985 realisierte Mafac mit der Markteinführung der ersten modularen Baureihe von Reinigungs- und Trocknungsmaschinen im wässrigen Verfahren das erste permanent oszillierende Düsen-Reinigungs- und Trocknungssystem zur effizienten Bauteilreinigung. Die erste Patentanmeldung zur Teilereinigung mit Rotationsverfahren erfolgte 1992. Damit war die einzigartige Mafac-Technologie der gegen- bzw. gleichläufigen Rotation von Spritz- und Korbaufnahme-System geboren.


Neue Maßstäbe setzten die Süddeutschen schließlich mit der SF 60.40, der weltweit ersten Kompaktmaschine mit integriertem Spritz-Flutreinigungssystem. Es folgten Maschinen mit Spritzreinigung und Spritz-Flutreinigung, mit Ein-, Zwei- oder Drei-Badtechnik, patentierter Düsentrocknung oder ebenfalls patentierten Technologien zur Ultraschallreinigung sowie auch zur Strömungstrocknung. Optionen und Zubehör zur Optimierung der Prozesse wurden parallel dazu entwickelt.

 

Kompakt mit einfacher Bedienbarkeit


Das Schwarzwälder Unternehmen ist heute weltweit aktiv und produziert ein breites Spektrum an kompakten Teilereinigungsmaschinen. Das Produktprogramm umfasst fünf modular aufgebaute Basismodelle. Sie erfüllen dank patentiertem Rotationsprinzip bereits in der Standardausführung höchste Technologieanforderungen. Erkennbare Markenzeichen der Maschinen sind ihre hohe Produktqualität, eine leichte Bedienbarkeit sowie die zahlreichen Optionen, mit denen sie individuell an die jeweiligen Kundenbedürfnisse angepasst werden können. Im Jubiläumsjahr wird das Sortiment um ein Einstiegsmodell für kleine Korbgrößen ergänzt. Die Präsentation der neuen Mafac Pura wird auf der parts2clean 2018 in Stuttgart stattfinden.

 

Weichen für weiteres Wachstum


Seit jeher ist die Strategie auf langfristiges Denken und Handeln ausgerichtet. Daher führte die Firma jüngst eine zukunftssichernde Nachfolgeregelung ein und erweiterte im ersten Schritt die Unternehmensleitung um eine zweite Führungsebene: Seit Anfang 2017 zeichnet ein achtköpfiges Team erfahrener Mitarbeiter für die Bereiche Kaufmännische Leitung, Produktion, Entwicklung und Konstruktion, Produktmanagement, Marketing und Vertrieb sowie Customer Support verantwortlich. Der zweite Schritt erfolgt Anfang nächsten Jahres mit einem Wechsel in der Geschäftsführung: Joachim Schwarz wird die technische Geschäftsführung an Stefan Schaal abgeben.


Der 37-jährige Maschinenbauingenieur ist seit 2008 im Bereich der Maschinenentwicklung des Unternehmens tätig und wurde 2010 zum Entwicklungsleiter ernannt. Seit letztem Jahr verantwortet er als Mitglied der Geschäftsleitung das Gebiet Entwicklung und Konstruktion und ist dank seiner zehnjährigen Tätigkeit an der Seite von Joachim Schwarz mit den Geschicken seines neuen Aufgabenbereichs bestens vertraut. Joachim Schwarz bleibt dem Unternehmen ab 2019 als Gesellschafter erhalten. Er widmet sich künftig schwerpunktmäßig den Themen Unternehmensentwicklung, Vorausentwicklung/Innovation und Umwelt. Zur Wachstumsstrategie gehört zudem der Ausbau des Mafac-Campus mit neuem Anwendungstechnikum als verfahrens- und energieeffizientes Kundenzentrum sowie die Erweiterung der Produktion.


www.mafac.de

 

 

Beitrag aus dima 4/2018:

 

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