Bild: Fastems
Fortschrittliches Werkstück-Handling

Zur AMB 2018 stellt Fastems die neue Version seiner Manufacturing Management Software (MMS) vor. Sie integriert zusätzlich zum Paletten-Handling in Automationsprozessen der spanabhebenden Fertigung nun neue Funktionen für eine fortschrittliche Werkstück-Handhabung.


Die MMS ist eine leistungsfähige Lösung zur Planung, Prognose, Steuerung, Visualisierung und Überwachung der automatisierten Fertigung. Die Software plant in Echtzeit die Produktion anhand von Herstellungsaufträgen, die direkt aus einem ERP-System oder PPS eingelesen werden können und prognostiziert deren Fertigstellung auf Basis der aktuellen Auftrags- und Fertigungssituation sowie sämtlicher hierfür benötigten bzw. zur Verfügung stehenden Ressourcen. Stand bislang die MMS ausschließlich für die palettenbasierte Fertigung und Feinplanung von Stand-alone- und verketteten Maschinen zur Verfügung, stellt Fastems während der AMB (Stuttgart) und IMTS (Chicago/USA) eine aktuelle Version vor, die wegweisende Funktionen für eine hocheffiziente Teilehandhabung bietet. Die MMS kommt zum Einsatz beispielsweise bei Roboterzellen für das Be- und Entladen von Ein- oder Zweispindel-Drehmaschinen oder horizontalen sowie vertikalen Fräszentren. Ergänzend hierzu lassen sich mit der neuen Version auch nachgeschaltete Prozesse beim Teilehandling – zum Beispiel Waschen, Entgraten, Gravieren etc. – planen, steuern und überwachen.


Anwender können auf die bereits vielfach bewährten Features wie NC-Programmbibliothek, Werkzeugverwaltung, Planung/Feinplanung der Produktion sowie umfangreiche Reporting-Funktionen zurückgreifen. Darüber hinaus enthält die jüngste Version der MMS eine Reihe eigens für die Werkstück-Handhabung entwickelte Software-Fähigkeiten, um vor allem die anspruchsvollen Anforderungen an eine automatisierte Fertigung zu erfüllen.

 

Materialverwaltung in drei Dimensionen


Zu den wesentlichen Neuerungen zählt eine koordinatenbasierte Materialverwaltung für die Teilehandhabung mit einem Roboter. Sie stellt hierzu frei definierbare Materialraster zur Verfügung, um die exakten Koordinaten der Werkstückpositionen auf einer Materialpalette an eine Robotersteuerung zu übertragen. Die Materialverwaltung der MMS gestattet überdies die Definition dreidimensionaler Materialraster und erhöht somit nochmals die Flexibilität beim Teilehandling, da die zu handhabenden Werkstücke auch auf mehreren Ebenen verteilt sein können.


Eine weitere Besonderheit ist das Batch-Scheduling. Anders als beim Paletten-Handling, bei der die Reihenfolge der Maschinenpaletten in einem automatisierten System (etwa FFS) festgelegt wird, plant die MMS beim Part-Handling die Teileproduktion auf Basis vordefinierter Losgrößen. Hierzu können im Vorfeld die Losgrößen zur Fertigung spezifischer Teile festgelegt werden, wobei die Software beispielsweise die Produktion von größeren Stückzahlen eines bestimmten Teiles in mehrere Einzellose aufteilt. Auf diese Weise ist die MMS in der Lage, verschiedenste Lose gemäß Auftragspriorität effizient zu planen und hierbei den gesamten Produktionsablauf inklusive der Umrüstung von Maschinen nachhaltig zu simulieren und grafisch darzustellen.

 

Höhere Produktivität


Das Einrichten/Umrüsten von Maschinen für einen neuen Auftrag übernimmt das Setup-Management. Mit Blick auf einen anstehenden Teilewechsel plant die Software in Abhängigkeit zu den Aufträgen im System rechtzeitig das Umrüsten einer Maschine und stellt dabei sicher, dass sämtliche Ressourcen (Verfügbarkeit Rohmaterialien, Werkzeuge, NC-Programme etc.) für die Bearbeitung der neuen Werkstücke bereitstehen.


In einer gleichsam effizienten wie flexiblen Produktionsplanung spielt die Programmierung der Roboterkinematik eine wichtige Rolle. Meist nimmt diese viel Zeit in Anspruch, da für jede einzelne Prozessplanung ein separates Roboterprogramm benötigt wird. Nicht so mit der MMS, denn die Software stellt im Hinblick auf die Roboterkinematik standardisierte Programme für das Werkstück-Handling bereit. Durch die einfache Modifikation spezifischer und zugleich flexibler Parametersätze innerhalb des Basisprogramms lässt sich so die Robotersteuerung schnell und problemlos an die jeweiligen Anforderungen der Fertigung anpassen.


„Mit der neuen MMS bietet Fastems jetzt gewissermaßen eine allumfassende Software, mit der sich auch bei der automatisierten Werkstück-Handhabung ein hoher Produktmix bei gleichzeitig hoher Flexibilität und Produktivität in der Teilebearbeitung realisieren lässt“, fasst Topi Judén, Product Manager Digital Products von Fastems, zusammen. „Als Managementlösung für die gesamte Produktion sorgt die MMS nicht zuletzt aufgrund ihrer leistungsstarken Reporting-Funktionen für mehr Transparenz, vom Shop-Floor bis hin zur Betriebsleitung, um auf Probleme und Engpässe, aber auch Überkapazitäten sehr schnell und damit zeitnah zu reagieren.“


www.fastems.com

 

 

Beitrag aus dima 4/2018:

 

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