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Mit agiler Produktion zu Losgröße 1

Fastems ist ein Anbieter von Automationslösungen für das Paletten- und Werkstück-Handling und betreibt seit Ende der 1980er Jahre zudem eine eigene Software-Entwicklung. Am 29. und 30. Mai 2018 lädt der Systemintegrator zum 4. Open House nach Issum ein.


Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung und dem Know-how von über 4000 ausgelieferten Systemen stehen die Zeichen weiter in Richtung Innovationen. Wohin die Reise geht, fragen wir im Interview „vor Ort“ am deutschen Stammsitz in Issum, Nordrhein-Westfalen, Herrn Heikki Hallila, Geschäftsführer der Fastems Systems GmbH.

 

Herr Hallila, welche Highlights planen Sie für die nähere Zukunft?


Zurzeit bringen wir so viele Innovationen auf den Markt wie noch nie. Flexible Fertigungssysteme, roboterbasierte Automationslösungen, Portal- und Verkettungssysteme rund um Werkzeugmaschinen – alles auf dem neuesten Stand der Technik. Zudem gibt es unsere Manufacturing Management Software (MMS) für die Fertigungsplanung und -steuerung in der aktuellen Version 6. Neue Module werden neben dem automatisierten Paletten-Handling nun auch die automatisierte Werkstück-Handhabung berücksichtigen. Ziel ist es, mit geeigneter Hard- und Software Kunden die Erweiterung von der flexiblen Fertigung hin zu einer agilen Produktion zu ermöglichen.

 

Was verstehen Sie unter agiler Produktion?


In Abgrenzung zu „Wandlungsfähigkeit“ oder „Flexibilität“ verbinden wir mit dem Begriff „Agile Produktion“ die Fähigkeit, mit den passenden Automations- und Handhabungslösungen sowie entsprechender Software Teile bis hin zu Losgröße 1 wirtschaftlich zu fertigen. Unsere Software unterstützt den Anwender dabei in idealer Weise, die zunehmend komplexer werdenden Prozesse beherrschen zu können.

 

Wer setzt Ihre Systeme typischerweise ein?


Wir erarbeiten Konzepte und Lösungen für praktisch jede Betriebsgröße. In jüngerer Vergangenheit bekommen wir auch immer mehr Anfragen von kleineren Unternehmen, die erkannt haben, dass sie vor allem mit einem höheren Automationsgrad wettbewerbsfähig bleiben. Da unsere Lösungen immer flexibler werden und einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass die Produktivität deutlich steigt, profitieren Kunden ziemlich schnell von ihren Investitionen in ein System von Fastems. Payback-Zeiten von unter zwei Jahren sind keine Seltenheit.

 

Warum sollten Interessierte am 29. und 30. Mai 2018 zum Open House nach Issum kommen?


Die kostenfreie Veranstaltung steht unter dem Motto „Agil – ist flexibel nicht genug?“ und verknüpft in diesem Zusammenhang verschiedenste Aspekte: Die Teilnehmer bekommen einen allgemeinen, bewusst neutral gehaltenen Überblick über die aktuellen Möglichkeiten, wie Automation und Software für deutlich verbesserte Fertigungsprozesse sorgen können. Vorträge von ausgewiesenen Experten zeigen unter anderem praxisnah, was wir unter Agilität verstehen und welche wirtschaftlichen Lösungen hierfür schon zur Verfügung stehen. Dazu gehören beispielsweise Schunk, Allmatic und Rolls Royce, um nur einige zu nennen. Praxisbezogene Beispiele direkt in unserem Produktionsumfeld sowie eine begleitende Ausstellung mit Partnern, wie zum Beispiel Kuka, Fanuc, Sick oder Heidenhain, runden die Veranstaltung ab. In Summe ist diese Veranstaltung ein Muss für Praktiker, die auf dem neuesten Stand der Fertigungsautomatierung sein wollen und in kompakter Form Anregungen für ihre eigene Produktionslandschaft suchen.

 

Wie profitieren Ihre Kunden vom Einsatz der Fastems-Automationslösungen und Software-Systeme?


Wir lassen unsere Kunden mit ihren Prozessen nicht allein und erarbeiten mit ihnen gemeinsam die am besten geeignete Lösung. So erstellen wir beispielsweise ein Konzept unter Berücksichtigung der vorhandenen oder geplanten Fertigungskapazitäten in Form von Maschinen und entwickeln dann mit Blick auf die Zielsetzungen des Kunden eine geeignete Automationslösung. Die Software MMS Version 6 spielt hierbei eine entscheidende Rolle, weil sie als hochspezialisiertes MES (Manufacturing Execution System) dem Kunden dabei hilft, die wachsende Komplexität der spanabhebenden Fertigung zu beherrschen. So kann die MMS Version 6 beispielsweise vor jedem Produktionsbeginn eine Ressourcen-Analyse durchführen und hierbei unter anderem prüfen, ob das notwendige Rohmaterial auf Lager ist oder die benötigten Werkzeuge noch über die erforderliche Standzeit zur Bearbeitung eines Auftrags verfügen. Falls nicht, gibt die Software automatisch eine Bedarfsmeldung. Aber das ist wirklich nur ein kleiner Ausschnitt aus den Möglichkeiten, die die MMS bietet, um die Produktion letztendlich besser planbar, sicherer, effizienter und wirtschaftlicher zu machen. Mit den aktuellen Neuerungen im Bereich des Werkstück-Handlings nehmen wir dabei die wirtschaftliche Fertigung bis hin zu Losgröße 1 ins Visier. Wir geben unseren Kunden somit passende Lösungen an die Hand, um auch global wettbewerbsfähig zu bleiben.

 

Für das Gespräch danke ich Ihnen recht herzlich, Herr Hallila, und wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg auf dem Weg in Richtung agiler Produktion. D.H.

 

www.fastems.de

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