Bild: Horn
Zirkularfrässystem erweitert

Mit dem System 620 reagiert Horn auf bestehende Marktanforderungen für eine stabilere Version des Zirkularfrässystems zum Hochvorschub- und Planfräsen. Durch die größere Anlage des präzisen Plattensitzes in Verbindung mit dem stabilen Vollhartmetallschaft bietet das Werkzeug nun höhere Vorschubgeschwindigkeiten sowie deutlich längere Standzeiten.


Mit sechs Zähnen und einem Schneidkreis von 21,7 mm bietet die Variante zum Planfräsen eine maximale Frästiefe von 5,3 mm. Die Schnitttiefe bei der Ausführung zum Hochvorschubfräsen liegt bei 0,5 mm bei gleichem Schneidkreis und gleicher Zähnezahl. Die schwingungsarmen Hartmetallschäfte sind in einem Durchmesser von 20 mm sowie in den Schaftlängen von 150 mm und 95 mm verfügbar.


Das Zirkularfrässystem der Hartmetall-Werkzeugfabrik Paul Horn GmbH aus Tübingen bietet dem Anwender eine Vielzahl von Verfahrensvorteilen: Es ist schnell, prozesssicher und erzielt gute Oberflächenergebnisse. Dabei taucht das auf einer Helixbahn geführte Werkzeug schräg oder sehr flach in das Material ein. Hiermit lassen sich beispielsweise Gewinde in reproduzierbar hoher Qualität herstellen.


Im Vergleich zur Bearbeitung mit Wendeschneidplatten bei größeren Durchmessern oder VHM-Fräsern bei kleineren Durchmessern ist Zirkularfräsen in aller Regel wirtschaftlicher. Zirkularfräser decken ein breites Einsatzgebiet ab: Sie bearbeiten Stahl, Sonderstähle, Titan oder Sonderlegierungen. Die Präzisionswerkzeuge eignen sich insbesondere für die Prozesse Nutfräsen, Bohrzirkularfräsen, Gewindefräsen, T-Nutfräsen und Profilfräsen. Sie überzeugen darüber hinaus in Sonderanwendungen wie dem Fräsen von Dichtnuten oder bei der Pleuelbearbeitung.

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EMO Hannover 2019: Halle 5, Stand A54

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dima 3.2019 Juni