Bauprojekt für neue Montagehalle gestartet

Bild: Klingelnberg GmbH

Im Dezember 2021 startete Klingelnberg mit dem Bauprojekt für eine neue Montagehalle mit angeschlossener Logistik und bekennt sich erneut zum Traditionsstandort Hückeswagen im Oberbergischen Land. In der neuen Montagehalle sollen zukünftig große Stirnrad-Maschinen gebaut werden, die insbesondere in der Windenergiebranche zum Einsatz kommen. Christoph Küster, Finanzvorstand der Klingelnberg Gruppe, zeigt sich erfreut über die positive Entwicklung am Standort: „Ich bin sehr stolz, dass wir in Hückeswagen schon eine so lange Tradition haben und uns jetzt entsprechend vergrößern. Die Firma Klingelnberg ist mit circa 750 Mitarbeitenden an zwei Standorten in Hückeswagen einer der größten Arbeitgeber in der Region. Daher ist es auch ein gutes Signal an die Stadt, dass wir hier auch unsere Zukunft sehen.“

Im Dezember 2021 waren die Erdarbeiten bereits abgeschlossen und die Vorbereitungen für das Fundament wurden getroffen. Sofern alles nach Plan verläuft, sehen die nächsten Schritte die Aufstellung der Betonstützen im Februar 2022 vor, die Aufstellung der Dachbinder sollen im April 2022 erfolgen. Das klassische Richtfest ist je nach Wetterbedingungen für April/Mai 2022 terminiert. Um auch die empfindlichsten und schwersten Maschinen dort zu montieren, werden die Hallen vollklimatisiert und mit zwei Brückenkränen mit jeweils 25 Tonnen und 40 Tonnen Tragfähigkeit sowie zehn Wandlaufkränen mit 3,5 Tonnen Tragfähigkeit ausgestattet. Die Halle wird klimaeffizient nach KfW 55-Standard gebaut. Dies ist ein Standard, der bei Industriebauten derzeit noch nicht unbedingt üblich ist. Durch die Umsetzung des Effizienzstandards wird der Energiebedarf und infolgedessen auch der CO2-Ausstoß reduziert. Darüber hinaus wurde die Anlagentechnik so ausgelegt, dass aktuell 60 Prozent der Wärmeenergie aus erneuerbaren Energien gewonnen wird – ein wichtiger Schritt zur Schonung des Klimas.

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: ISOMA GmbH
Bild: ISOMA GmbH
Präzise Werkstatt-Messmikroskope

Präzise Werkstatt-Messmikroskope

Das Werkstatt-Messmikroskop M112 ist ein Isoma-Gerät der allerersten Generation – es kam im Jahr der Firmengründung 1947 auf den Markt. Auf der AMB in Stuttgart vom 13. bis zum 17. September 2022 stellt der schweizerische Anbieter Isoma ein solches 75 Jahre altes Mikroskop aus, das mit dem innovativen MiniScope upgegradet und mit einer hochauflösenden digitalen Anzeige ausgestattet wurde.

Bild: RINGSPANN GmbH
Bild: RINGSPANN GmbH
Neue Tochtergesellschaft an der Pazifikküste

Neue Tochtergesellschaft an der Pazifikküste

Mit der Gründung ihrer nunmehr 17. Auslandstochter in der chilenischen Hafenstadt Iquique setzt die Ringspann-Gruppe ihren Internationalisierungskurs fort. Das Leistungsspektrum der neuen Ringspann Sudamérica SpA umfasst alle Produktgruppen des Unternehmens, legt den Schwerpunkt aber vorrangig auf Antriebskomponenten für Heavy-Duty-Anwendungen.

Bild: Tschudin AG
Bild: Tschudin AG
Output von Prüfdornen verfünffacht

Output von Prüfdornen verfünffacht

„Sie verändert unsere Arbeitsweise komplett“, sagt Sophie Demesse, CEO von Como Industries, zum Kauf der kompakten spitzenlosen Außenrundschleifmaschine Cube 350 von Tschudin. Como Industries mit Hauptsitz in Courbevoie bei Paris produziert Prüfdorne, Hydraulikmuttern und andere präzise Teile für namhafte Kunden wie Airbus, Michelin, Thales Group oder Safran. Die Cube 350 kommt für die Produktion hochgenauer Prüfdorne zum Einsatz.

Bild: Haimer GmbH
Bild: Haimer GmbH
Precision Engineering meets Digitization

Precision Engineering meets Digitization

Unter diesem Motto zeigt die Haimer-Gruppe auf der AMB 2022 in Stuttgart (Halle 1, Stand F50) und auf der IMTS 2022 in Chicago (West Hall, Stand #431510), wie modernes Werkzeugmanagement funktioniert: mit prozesssicheren Komponenten, durchgängiger Digitalisierung bis hin zur vollautomatisierten Werkzeugvoreinstellung und einer sicheren Übertragung der digitalen Werkzeugdaten bis an die Maschine.