
Niederglatt im Kanton Zürich: Das ist der Hauptsitz von Allega, Spezialist für die Verarbeitung von Aluminium. Das Unternehmen blickt auf 90 Jahre Erfahrung und eine erfolgreiche Kooperation mit IMA Schelling Precision zurück. André Franel von Allega unterstreicht dabei die Unterstützung und den Service: „Bei einer Neubeschaffung steht IMA Schelling sprichwörtlich mit Rat und Tat zur Seite. Dazu sind Techniker vor Ort und somit schnell bei uns, wenn es Fragen oder Probleme gibt.“
Überzeugendes Gesamtpaket
Darüber hinaus hebt er die Beständigkeit sowie technische Innovationskraft des Unternehmens hervor und schätzt zudem den Showroom mit Test-Maschinen, „… wo man eigenes Material mitbringen und sägen kann.“ Alles Pluspunkte, die dann auch für Allega den Ausschlag gaben, zu den sechs bestehenden IMA-Schelling-Maschinen zwei weitere Präzisionssägen des Typs fm8 anzuschaffen.
Eng abgestimmt mit reibungslosem Ablauf
Mit den neuen Präzisionssägen ersetzte Allega zwei ältere Maschinen. Die Inbetriebnahme verlief gestaffelt, um die Ausfallzeiten in der Produktion so gering wie möglich zu halten. Auch der Austausch der gebrauchten Maschinen gegen die neuen geschah nach und nach. Marcel Blum, Vertriebsingenieur bei IMA Schelling Precision, führt aus: „Wir haben uns während der gesamten Zusammenarbeit eng mit dem Kunden abgestimmt.“ André Franel ergänzt: „Zuerst musste eine Maschine abgebaut, dann die neue aufgestellt und abgenommen werden. Anschließend kam die nächste an die Reihe. Das war gut durchstrukturiert.“

Der wechselseitige Ein- und Ausbau verlief reibungslos und innerhalb von sechs Wochen, im Hinblick auf labile Lieferketten „ging das flott durch“, weiß Franel zu schätzen. Und hebt dabei auch die Rücknahme der beiden gebrauchten Sägen hervor: „IMA Schelling hat die zwei alten Maschinen selbst abgebaut und in Zahlung genommen.“
Modular mit bewährtem Standard
Mit den IMA Schelling Sägen bearbeitet Allega hauptsächlich Aluminium in Form von Platten, Blechen und Blöcken. Die neuen Plattensägen sind hierfür technisch bestens gerüstet, ohne vom bewährten Standard abzuweichen. Ein wichtiger Grund für Allega, wie André Franel betont: „Wir begrüßen, dass es generell eine Standardmaschine ist und kein Eigenbau oder sogar ein Prototyp.“ Alle Maschinen von IMA Schelling sind modular aufgebaut, weshalb sie auf die jeweiligen Anforderungen ausgerichtet werden können. „Wir sind dadurch flexibler und können kundenspezifischer fertigen“, unterstreicht Marcel Blum. Das zeige sich auch bei den neuen Maschinen.
Barrierefreier Drehtisch und ‚Clean-up‘
Die beiden Präzisionssägen sind zunächst mit einer größeren Anzahl von durchgehenden Klemmern und zurückziehbaren Klemmfingern ausgestattet. Das bringt mehr Flexibilität bei der Bearbeitung. Zusätzlich wird das Material bis auf den Drehtisch, also über die Sägelinie, geschoben. Das Durchgreifen vor der Sägelinie entfällt – das bedeutet mehr Komfort und höhere Sicherheit. Die beiden fm8-330-Sägen sind für eine Plattenhöhe von 150mm und eine nominale Schnittlänge von 3.300mm ausgelegt.
Global agierender Anlagenbauer
Die IMA Schelling Group entwickelt, konzipiert und produziert Maschinen und Anlagen für metall-, kunststoff- und holzverarbeitende Betriebe. Auf Basis seiner über 100-jährigen Erfahrung entwickelt das Unternehmen innovative Bearbeitungslösungen für moderne vernetzte Produktionen, zugeschnitten auf individuelle Kundenansprüche – bis hin zu vollautomatisierten Losgröße-1-Anlagen. Der Global Player verfügt über ein Netzwerk von 19 Niederlassungen sowie 70 Vertriebspartnern und betreibt drei Produktionsstandorte in Deutschland, Österreich und Polen. 2024 erwirtschaftete der Anlagenbauer mit weltweit 1.960 Mitarbeitenden einen Gesamtumsatz von 395 Millionen Euro.
Des Weiteren vereinfacht der Drehtisch das Handling der Werkstoffe, indem er Luftkissen zur Bewegung und versenkbare Zylinder als Anschlag für die Aluminiumplatten nutzt. So können die Längsschnitte barrierefrei durchgeführt werden. Auf dem Luftkissen des Drehtischs lassen sich die Aluminiumplatten leicht manövrieren und mittels der ausgefahrenen Zylinder für die weitere Bearbeitung exakt anlegen. „Der patentierte Drehtisch steht für ein äußerst einfaches Handling von Platten und Teilen. Mit ihm werden alle Längsstreifen mühelos in einem Vorgang gedreht“, betont Marcel Blum. „Das reduziert den Zeitaufwand deutlich um 15 bis 20 Prozent, steigert zudem die Produktivität und schont die Oberflächen.“

Die integrierte Clean-up-Funktion saugt die anfallenden Späne fast restlos ab, was zu einem grat- und kratzfreien Schnittergebnis führt. Auch bleibt die Maschine weitgehend sauber. Das kommt bei Allega gut an. Andrè Franel mit einem Augenzwinkern: „… dann sieht es nicht so aus, als ob der Blitz eingeschlagen hätte.“

















