
Umsatz und Ergebnis der Maschinenfabrik Berthold Hermle könnten sich im Gesamtjahr 2025 deutlich besser entwickeln als bislang erwartet. Ursächlich dafür sind neue Großaufträge aus dem Ausland, die teilweise von Unternehmen mit Start-up-Charakter stammen und mit entsprechenden Chancen sowie Risiken verbunden sind. Die neuen Bestellungen sollen bis Ende des Jahres ausgeliefert werden.
Daher verbessern sich die Aussichten von Hermle mit Sitz in Gosheim für das Gesamtjahr deutlich. Konkret rechnet der schwäbische Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialist 2025 nun mit einem Umsatz, der knapp das Vorjahresniveau erreichen oder im günstigen Fall leicht darüber liegen kann. Bislang wurde ein Rückgang in einer Spanne vom oberen einstelligen Prozentbereich bis 15 Prozent erwartet. Wegen der vielfältigen Belastungen aus bürokratischen Auflagen und nicht umgesetzten Reformversprechungen, Lohn- und Energiepreissteigerungen, des Drucks auf den Industriestandort Deutschland sowie Währungsverschiebungen wird das Betriebsergebnis allerdings trotzdem um 25 bis 30 Prozent abnehmen. Bisher wurde eine Verringerung um 40 bis 80 Prozent erwartet.

















