Von oben betrachtet sieht das Werkzeug asymmetrisch aus. Diese Formgebung ergibt sich, um die Belastungen durch die ungleiche Zahnteilung optimal zu verteilen. Die Analogie zu Knochen setzt sich im Inneren des Werkzeugs fort. Hier wurde mithilfe des innovativen Verfahrens ebenfalls Material eingespart – dies ist aktuell nur mit der 3D-Druck-Technologie möglich.

Ansatz mit viel Potenzial

Bereits bei diesem kleinen Werkzeug ließ sich das Gewicht fast halbieren. Weitere Anwendungsgebiete für Ingersoll Bionic dürften allerdings größere Sonderwerkzeuge sein, bei denen der Werkzeughersteller je nach Auslegung erheblich mehr Einsparungen an Gewicht erwartet. Das wiederum erleichtert dem Anwender unter anderem das Handling dieser Werkzeuge. Der geringere Energieaufwand, um ein leichteres Werkzeug in der Maschine zu beschleunigen und der verringerte Materialbedarf leisten darüber hinaus einen Beitrag zur Nachhaltigkeit.

Seiten: 1 2