Zur Tiefe der Taschen kam noch eine weitere Herausforderung hinzu: Sie liegen dicht beisammen und die Wanddicke dazwischen ist mit 5,5mm relativ klein. Trotz der hohen Auskraglänge lief schon das Schruppen besonders ruhig. Auch das Schlichten verlief problemlos und die erzeugte Oberfläche war exzellent. Das Bauteil konnte mit einer Präzision von 5 bis 8µ bearbeitet werden. Dauerte das Herstellen einer Tasche zuvor noch mehr als eine Stunde, sind nun dafür nur noch wenige Minuten erforderlich. „Durch die neue Kombination mit dem Schrupper und Schlichter haben wir Wahnsinnsergebnisse herausgeholt“, freut sich Sebastian Behr. „Wir sind damit um den Faktor 10 schneller geworden.“
Autor: Dipl.-Phys. Manfred Flohr, freier Fachjournalist

















