Die MMS plant mit den WCOs auf Basis der Auftragsdaten aus dem ERP-System – ähnlich wie für das FFS – automatisch die Produktion in den einzelnen Abteilungen und vergibt anhand der Endtermine Prioritäten. Die Mitarbeiter an den Maschinen erhalten dann digitale Listen, die sie gemäß den Prioritäten abarbeiten können. Die Rückmeldungen an die MMS, etwa wann eine Maschine gerüstet wird oder ein Fertigungsauftrag startet, erfolgen entweder direkt von einer netzwerkfähigen Maschine oder in anderen Fällen über die Tablets. „Wir bleiben hierbei stets flexibel“, betont Schmidlin, „denn ich kann einzelne Aufträge umschichten und neue Prioritäten vergeben, falls erforderlich. Das war früher so nicht möglich.“
Weitere Investitionen in Automatisierung
Flankiert wird die Digitalisierungsstrategie mit dem weiteren Ausbau der Automation, z.B. im Dezember 2023 durch einen FPC-3000 (Flexible Pallet Container) von Fastems. Parallel hierzu investiert Sistag in eine zusätzliche OKK. „Vielfach haben Unternehmen mit einer Automatisierung von Fastems und der MMS schon eine Lösung, die hinsichtlich der Fertigungstransparenz keine Wünsche offenlässt. Sie vergessen hierbei aber zumeist sämtliche Fertigungskapazitäten im Umfeld der Automatisierung“, resümiert Manuel Schmidlin. „Wir haben das erkannt. Schon heute sind wir mit weniger Maschinen und Mitarbeitern deutlich produktiver. Und die stetig wachsende Transparenz versetzt uns in die Lage, die vollständige Fertigung sehr gezielt optimieren zu können.“

















