Besonderes Augenmerk galt bei der Konstruktion auch dem Abluftmanagement. Der im Inneren der Anlage entstehende KSS-Nebel wird mit hoher Leistung abgesaugt und mehrstufig gefiltert. Die Filterung ist so effizient, dass die Abluft anschließend in die Maschinenhalle zurückgeführt werden kann.

Rascher Werkstückwechsel

„Bei großen Werkstücken kann das Aufspannen und Einmessen oft viel Zeit in Anspruch nehmen“, weiß Werner Zell. Deshalb habe man wie auch bei den bewährten Horizontal-Bearbeitungszentren AeroCell 200 mit deren einzigartigem Paletten-Wechselsystem viel getan, um diese Aufgaben in die Nebenzeit verlegen zu können. Die Teile werden vor der Maschine auf einer separaten Palette aufgespannt.

Nach Beendigung des laufenden Jobs übernimmt die AeroCell die neue Palette mithilfe von zwei Schwenkarmen und platziert diese ‚Rücken an Rücken‘ zur Palette mit dem gerade bearbeiteten Werkstück. Anschließend werden beide Paletten gemeinsam um 180° um ihre Längsachse geschwenkt, sodass das fertige Werkstück sich jetzt außen befindet. Während die Maschine bereits nach 45 Sekunden schon wieder anfängt zu fräsen, wird die Palette mit dem Fertigteil von der Maschine weggeschwenkt und mit dem Fertigteil nach oben vor der Maschine abgelegt. Anschließend lässt sich neues Rohmaterial aufspannen.

Autor: Klaus Vollrath, www.b2dcomm.ch

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