Auswege aus der aktuellen Notlage können für Werkzeugbauten dort entstehen, wo neue Chancen aktiv genutzt werden. Wer beispielsweise neue Kunden in sich entwickelnden Märkten sucht, dem eröffnen sich oft Möglichkeiten, die im heimischen Markt fehlen – denn hier zählen die bekannten Stärken des deutschen Werkzeugbaus noch etwas: Präzision, Verlässlichkeit und höchste Problemlösungskompetenz. „Für den Werkzeugbau zeichnet sich auch in diesem Jahr ein äußerst herausforderndes Umfeld ab“, finalisierte Alfred Graf Zedtwitz in einem abschließenden Statement. „Insbesondere das für die Branche zentrale Inlandsgeschäft bleibt unter erheblichem Druck und zeigt bislang keine nachhaltigen Erholungstendenzen. Hohe Kosten und regulatorische Belastungen erschweren die Wettbewerbsfähigkeit zusätzlich. Ohne eine spürbare Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen wird es kaum gelingen, eine faire Wettbewerbssituation zu erreichen.“

Seiten: 1 2