Additiv gefertigte Kühlmitteldüsen steigern die Effizienz der Kühlschmierstoff (KSS)-Zufuhr um 60 Prozent und tragen zur Verringerung des Energieverbrauchs im KSS-System bei. Der Materialwechsel beim Maschinenbett von Grauguss zu recycelbarem Mineralguss spart 1,6 Tonnen CO2 pro Tonne Material, gesehen über den gesamten Lebenszyklus. Intelligente Abschaltfunktionen und ein kalendergesteuertes Warmlaufprogramm minimieren die Einschaltdauer der Maschinen. Abgesenkter Betriebsdruck und eine bedarfsorientierte Sperrluftzuführung reduzieren den Druckluftverbrauch. „Die EU-Ökodesign-Verordnung 2024/1781 stellt Maschinenhersteller vor neue Herausforderungen bei der Produktentwicklung und -vermarktung. Dazu zählen die Ressourceneffizienz oder die Ausweisung des CO2- bzw. Umweltfußabdruckes. Kapp Niles hat sich in der Vergangenheit stets mit dieser Thematik auseinandergesetzt, unter anderem im Rahmen der VDMA-Initiative ‚Blue Competence‘. Die intern hochgesteckten Nachhaltigkeitsziele sehen wir als Chance, um uns auch in Zukunft Wettbewerbsvorteile zu sichern“, betont Ralf Dremel, Leiter Produktmanagement bei Kapp Niles.
Mit den drei Fokusthemen Nachhaltigkeit, Automatisierung und Digitalisierung eröffnet die EMO Hannover 2025 einen klaren Blick auf die Produktion von morgen mit effizienten Prozessen. Unzählige Beispiele auf der Weltleitmesse bieten den Besuchern die einmalige Gelegenheit, ungefiltert fundierte Informationen zu sammeln, Ideen zu schmieden und gemeinsame Projekte anzustoßen – für mehr Wettbewerbsfähigkeit und eine nachhaltigere Zukunft.
Gratis im E-Magazin blättern, downloaden oder weiterleiten.
Autor: Dipl.-Ing. Dag Heidecker

















