
„Der Live-Wettkampf auf der Messe ist ein echtes Highlight“, freut sich Barbara Hannappel, Geschäftsführerin von KSKomm – www.kskomm.de, die den ‚Grinder oft he Year‘ (Goty) – grinder-of-the-year.de – organisiert. Interessenten konnten hautnah miterleben, wie aus einer Zeichnung Schritt für Schritt ein präzises Werkzeug entsteht. „Jeder kann sich ein Bild davon machen, wie interessant und anspruchsvoll modernes Werkzeugschleifen ist“, so Hannappel. Ziel der Veranstaltung sei neben dem attraktiven Event die Nachwuchsförderung und der Wunsch, dem Fachkräftemangel in der Schleiftechnik etwas entgegenzusetzen.
Krönender Abschluss
„Der Wettbewerb war eine Herausforderung“, konstatiert Fabio Schoppet, „aber es hat wirklich Spaß gemacht und war eine richtig coole Erfahrung. Ich habe viele tolle Kontakte geknüpft und spannende Gespräche geführt. Als ich realisiert habe, dass ich der Sieger bin, war ich ziemlich überwältigt. Das war dann der krönende Abschluss.“
Er habe beruflich schon einiges ausprobiert, erzählt der junge Mann, war aber nie wirklich glücklich mit den Berufen. „Ich wollte dann mal etwas mit Metallbearbeitung machen“, sagt er und stieß auf die Firma K.H. Müller Präzisionswerkzeuge aus Sien – www.mueller-sien.de. Der gute Ruf des Unternehmens in der Region und die familiäre Atmosphäre im Betrieb begünstigten die Entscheidung, eine Ausbildung zum Präzisionswerkzeugmechaniker zu beginnen. „Ich finde den Beruf spannend und abwechslungsreich“, sagt der Gewinner. Als er dann in der Berufsschule die Informationen zu Goty bekam, beschloss er spontan mitzumachen und „so viele Erfahrungen wie möglich zu sammeln“.
Fachlich auf neuem Level weiterentwickeln
Dass sie vielfältige Erfahrungen sammeln konnten, können die drei anderen Finalisten nur bestätigen. Als Arman Hamidi (28) vor zwei Jahren auf der GrindingHub – www.grindinghub.de – beim Goty-Wettbewerb zusah, war er begeistert. „Ich fand das toll“, erinnert sich der angehende Präzisionswerkzeugmechaniker von der Firma GDS Präzisionszerspanungs GmbH, Ofterdingen – gds-germany.com. „Die Challenge an sich, die damit verbundenen Herausforderungen – das ist einfach super.“ Für ihn sei das eine große Chance, sich fachlich auf einem neuen Level weiterzuentwickeln.
Ähnlich sehen das die beiden Youngster der Challenge, Max Bergner (18) und Laurin Mink (21) von der Firma Kopp Schleiftechnik aus Winterkasten – kopp-schleiftechnik.de. Zu den besonders wichtigen Erfahrungen gehörte der Austausch mit Allen, die am Wettbewerb teilnehmen, ihn begleiten und sponsern. Höhepunkt der Vorbereitung dürfte für die Finalisten unter anderem das zweitägige Intensivtraining beim Hauptsponsor Walter Maschinenbau in Tübingen – www.walter-machines.com – gewesen sein.

















