
Mit diesem Termin startet der offizielle Verkauf. Unter dem Namen RCYL ist das Igus:bike bereits in Serienfertigung gegangen.
Motion plastics
Frank Blase strahlte diese außergewöhnliche Bedeutung beim Eröffnen der Veranstaltung nach außen: „Wir machen Kunststoffe für Bewegung – und wir machen nur das! Dabei verfolgen wir stets zwei Ziele. Einerseits ‚verbessern‘ wir, beispielsweise sind alle unsere Produkte schmierfrei. Zweitens zielt alles, was wir machen darauf ab, dass wir die hergestellten Teile wiederverwenden können… und das gelingt uns jedes Jahr besser. Wir zählen inzwischen mehr als 200.000 Produkte für alle möglichen Branchen in unserem Programm. Mithilfe von KI schaffen wir es, zielgerichtet unsere Kunden anzusprechen, ohne diesen auf die Nerven zu gehen.“

Zu den Anfängen des Projekts igus:bike erinnert sich der Geschäftsführer des inzwischen rund 5.000 Mitarbeiter beschäftigenden Unternehmens: „Das wäre doch mal ein ‚geiles‘ Produkt (Originalton) – ein Fahrrad aus Kunststoff, das nicht rostet. Unsere Vision ist eine weltweite Produktion mit dem Einsatz von lokalem Abfall, das heißt in kleinen Produktionszellen aus lokalem Abfall Fahrräder herzustellen.“
Fährt ölfrei wie geschmiert
„Das Thema Nachhaltigkeit steht bei uns immer mit im Fokus“, ergänzte B.Eng. Sven Terhardt. „Wir produzieren zum Beispiel Rahmen aus 50 Prozent Fischernetzen oder auch zu 100 Prozent aus Materialien von Prototypen“, betont der Head of Product & Sales RCYL bike. „Um den zweiten wesentlichen Punkt ‚Wartungsfreiheit‘ zu erreichen, haben wir Kugellager aus Kunststoff entwickelt sowie viele weitere Komponenten. Wie machen wir das? Testen, testen, testen – Igus verfügt über eines der größten der Testlabore der Branche weltweit, direkt hier in Köln.“ Geplant ist, in etwa drei Jahren circa 5.000 Fahrräder jährlich herzustellen.
Bestellen lässt sich das Kunststoff-Fahrrad für rund 1.243 Euro auf der Website www.igus.bike.

















