„Wir optimieren immer wieder auch bereits eingeführte Produkte“, verdeutlicht Schlott, „und wir finden bei der Simulation in Ansys oft viel zu große Materialstärken und ‚Angstrippen‘, die manchmal sogar kontraproduktiv sind und die auftretenden Spannungen verstärken.“ Früher war es nicht möglich, ein komplettes Anbaugerät zu berechnen, deshalb wurden nur die Einzelteile jeweils individuell gerechnet. Ansys hingegen erlaubt die Analyse der Belastungen im Zusammenspiel der gesamten Baugruppe.

Rund-um-sorglos-Betreuung

Für Katalogbilder und andere Marketing-Visualisierungen setzt Kaup auf das Renderprogramm Keyshot, das ebenfalls von Inneo vertrieben wird. Das Systemhaus verfügt insgesamt über zwölf Niederlassungen inklusive Schweiz und Großbritannien. Inneo unterstützt bei Kaup die gesamte Entwicklungsumgebung von Creo mit seinen diversen Modulen über Ansys bis hin zu Keyshot und bietet zudem spezielle Schulungen an. Des Weiteren übernimmt Inneo auch die Wartung und Hotlinedienstleistungen. Mit der Zusammenarbeit ist Sterzel hochzufrieden: „Wir haben inzwischen über 370.000 Einzelteilpositionen und dazu noch die ganzen Baugruppenmodelle in Creo erstellt, das ist schon ein riesiger Datenschatz. Inneo hilft uns, diesen Datenschatz auch weiterhin optimal zu nutzen.“

Autor: Dipl.-Ing. Ralf Steck, freier Fachjournalist, Friedrichshafen

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