
Die Schneidplatte lässt sich beidseitig verwenden und besitzt auf jeder Seite jeweils drei Axial- und Radialschneiden. Ein großer Kernquerschnitt bei maximaler Schneidenlänge ist das bestechende Merkmal der in Trigonform präzisionsgesinterten Schneidplatte. Trotz negativem Einlegewinkel ergibt sich durch die Schneidengestaltung eine positive Schneidengeometrie, was zu einem leichten Schnitt führt. Aufgrund der sechs Schneiden pro Wendeschneidplatte ergibt sich ein gutes Verhältnis der Kosten je Schneidkante.

Weniger Belastungen
Das System DA65 ist als Schrupp- und Schlichtsystem einsetzbar. Bei den durchgeführten Versuchen erzielte das Frässystem Oberflächen beim Schlichten, welche den marktüblichen Anforderungen entsprechen. Durch die Wahl der Axial- und Radialwinkel sind ein geringeres Torsionsmoment sowie eine kleinere Querbelastung der Spindel im Verhältnis zu den bisherigen Systemen nachgewiesen. Dies gestattet den Einsatz des Systems auch auf leistungsschwächeren Maschinen mit labilen Umfeldbedingungen. Ein zusätzlicher Vorteil des gewählten Axialwinkels ist der ausgezeichnete Späneabtransport, insbesondere auch bei helikalen Tauchoperationen.
Patentierte Wendeschneidplatten
Die Schneidenform generiert einen exakten 90°-Eckwinkel bei einer maximalen Schnitttiefe von 7mm. Die patentierten Wendeschneidplatten sind mit den Eckenradien 0,8mm und 1,2mm verfügbar. Zur Anwendung kommt das bewährte Hartmetallsubstrat SA4B. Dieses Substrat eignet sich als Allrounder zum Fräsen von Stahl, nichtrostendem Stahl, Guss und Aluminium. Des Weiteren sind die Schneidplatten auch in den Sorten SC6A und IG6B für den Einsatz in anderen Materialgruppen erhältlich.

















