In Abhängigkeit des Polierdrucks kann die Oberflächenqualität sowie das Auftreten von geometrischen Anomalien beeinflusst werden. Während eine Veränderung des Achsabstands zwischen Werkzeug und Werkstück zu einer allgemeinen Beeinflussung des Polierdrucks führt, ist es oft notwendig, den Polierdruck lokal zu verändern, um die genannten geometrischen Anomalien zu vermeiden. Darüber hinaus darf die Qualität der geschliffenen Zahnflanken, die den Ausgangszustand für den Polierprozess darstellt, bei der Gestaltung des Polierschleifprozesses oder bei der Analyse von Geometrieabweichungen nicht unberücksichtigt bleiben.
Aktuelle Optimierungsstrategien
Bereits seit mehreren Jahren arbeitet Kapp Niles an der Entwicklung verschiedener Strategien, wie Maschinen-, Software-, Werkzeug- und Prozessdesign anzupassen sind, um eine optimale Balance zwischen Produktivität, Oberflächenqualität sowie Formabweichungen zu erzielen. In diesem Zusammenhang können z.B. Abrichtwerkzeugauslegung sowie Abrichttechnologie, neue Korrekturmöglichkeiten innerhalb der Maschinensoftware oder die Optimierung des dynamischen Verhaltens von Maschinen sowie Antrieben und Achsen dazu beitragen, die anspruchsvollen Qualitätsanforderungen für Zahnräder in der E-Mobilität zu erfüllen.
Autoren: Janis Thalau und Dr.-Ing. Philip Geilert, beide Technologieerprobung / Grundlagen, Kapp Niles GmbH & Co. KG

















