Der Centrinos kam diesmal nicht infrage. Warum? Ganz einfach: Er war zwischenzeitlich ‚in Rente gegangen‘. So wurde das Nachfolgemodell – der Zentrischspanner C2.0 – zum neuen Favoriten. „Heute stehen die Spannmittel auf fest definierten Palettenplätzen, sodass wir die Nebenzeiten gegen null fahren“, schildert Heidkamp. Mit dem Schwerpunkt auf Stückzahl 1 werden die Paletten dafür mit einem oder zwei Zentrischspannern in unterschiedlichen Breiten und Längen bestückt. Der deutlich größere Palettenspeicher erlaubt es, selbst Einzelteile zu automatisieren und mannlos in den Abend oder die Nacht fahren zu lassen, ohne Überstunden. Heidkamp nutzt heute ein rundes System aus CAM-Programmierung, umfangreichem Werkzeugspeicher und großem Pool vorgerüsteter Paletten, um selbst Einzelteile – oft auch mannlos – automatisiert zu fertigen.

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