Deutliches Umsatzplus und mehr Mitarbeiter

Dr. phil. Nicola Leibinger-Kammüller
Vorsitzende des Vorstands
Dr. phil. Nicola Leibinger-Kammüller – Vorsitzende des VorstandsBild: TRUMPF GmbH + Co. KG

Die Trumpf Gruppe aus Ditzingen verzeichnet zum Abschluss des Geschäftsjahrs 2022/23 am 30. Juni 2023 ein deutliches Umsatzplus von 27 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro (Geschäftsjahr 2021/22: 4,2 Milliarden Euro) und damit den bisher höchsten Umsatz der 100-jährigen Unternehmensgeschichte. Der Auftragseingang übertraf erneut die 5-Milliarden-Grenze, blieb jedoch hinter dem bisherigen Höchstwert aus dem Vorjahr mit 5,1 Milliarden Euro (Geschäftsjahr 2021/22: 5,6 Milliarden Euro) zurück. Damit sank er um 8,8 Prozent. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) entwickelte sich mit 615,4 Millionen Euro positiv und stieg gegenüber Vorjahr (468,4 Millionen Euro) um 31,4 Prozent. Infolgedessen erzielte Trumpf trotz gestiegener Rohstoff-, Logistik- und Personalkosten eine EBIT-Rendite von 11,5 Prozent (Vorjahr: 11,1 Prozent).

Umsatzstärkster Einzelmarkt waren die USA mit 899 Millionen Euro (Vorjahr: 656 Millionen Euro). Im Heimatmarkt Deutschland erhöhte sich der Umsatz auf 779 Millionen Euro (Vorjahr: 589 Millionen Euro). Der drittgrößte Einzelmarkt und zugleich stärkste asiatische Markt war China. Dort konnte der Global Player seinen Umsatz auf 602 Millionen Euro (Vorjahr: 575 Millionen Euro) steigern. Die Zahl der Mitarbeiter weltweit stieg um knapp 2.000 auf 18.400, in Deutschland um 700. „Unser Jubiläumsjahr war ein außerordentlich erfolgreiches für Trumpf. Der Zuwachs beim Umsatz war neben dem allgemeinen Anziehen der Nachfrage nach allen Trumpf Produkten insbesondere auf die Behebung der Probleme in der Lieferkette zurückzuführen, die zu Lieferverzögerungen im Vorjahr führten“, begründet die Vorsitzende des Vorstands Nicola Leibinger-Kammüller (Bild). „Wir hatten demzufolge einen hohen Auftragsbestand, den wir abarbeiten konnten. Seit dem Frühjahr spüren wir allerdings eine rückläufige Nachfrage in vielen Märkten. Angesichts der schwierigen konjunkturellen Gesamtentwicklung blicke ich daher sehr verhalten auf die kommenden Monate.“