
Getriebe in der E-Mobilität sollen sowohl effizient als auch leise sein. Bisher wurden geräuschauffällige Bauteile meist erst im EOL- oder vereinzelt im Wälzprüfstand erkannt. Durch das gängige stichprobenartige Messen von bearbeiteten Werkstücken lassen sich jedoch lediglich einzelne Ausreißer detektieren, die sich später auf das Geräuschverhalten der Getriebe auswirken. Hier setzt das von Kapp Niles entwickelte Process Monitoring an. Basierend auf maschinensteuerungsinternen Signalen und Signalen von gezielt eingesetzten Beschleunigungssensoren werden Kennwerte gebildet, um den Schleifprozess zu beurteilen. Damit sind effektiv und kostensparend geräuschauffällige Bauteile bereits während der Bearbeitung identifizierbar. Das verringert die Ausschussquote.
Neben Geräuschauffälligkeiten können – mit der Unterstützung von Process Monitoring – auch weitere Abweichungen erkannt werden, um die hohen Qualitätsanforderungen im Bereich E-Mobilität zu erfüllen. Die mit Process Monitoring gewonnenen Daten lassen sich unter anderem dazu verwenden, eine Korrelation zwischen Bearbeitungsmaschine und Getriebeprüfstand oder Messmaschine herzustellen. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, weitere Erkenntnisse zur Prozessoptimierung abzuleiten. Kapp Niles stellt auf der Fachmesse AMB vom 10. bis zum 14. September 2024 in Stuttgart aus (Halle 5, Stand 5B11).

















