
Seit 1998 konstruiert, fertigt und vertreibt Hydrokomp aus dem hessischen Mücke ein umfangreiches Sortiment an hydraulischen Komponenten, Kupplungssystemen und Spanntechnik. Von der Einzelkomponente bis hin zum kompletten System wird jedes Produkt mit CAD-Programmen konstruiert und an modernen CNC-Maschinen produziert. Aktuelle Verfahren der Präzisionsbearbeitung und Qualitätssicherung gewährleisten dabei eine hohe Flexibilität und Qualität – von der Lösungsfindung bis zur Projektumsetzung. Zu den besonderen Stärken des Unternehmens zählen konstruktive Ideen und kundenspezifische Sonderausführungen, ausgelegt für den dauerhaften Einsatz im rauen Industriealltag.
Das gibt uns maximale Flexibilität
Dr. Friedrich Freund, gemeinsam mit seinem Bruder Felix seit 2023 Geschäftsführer von Hydrokomp, berichtet: „Unser Produktportfolio umfasst eine große Standardpalette. Wir sind aber auch sehr stark darin, in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden individuelle Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Durch unsere große Wertschöpfungstiefe haben wir ein großes Knowhow zu bieten, sowohl mit Blick auf die Konstruktion als auch auf die dazugehörige Fertigung und die Montage.“
Qualität, Präzision – plus vertrauensvolle Zusammenarbeit
In der Fertigung – dort arbeiten 22 der aktuell insgesamt 38 Beschäftigten bei Hydrokomp – kommt eine Fülle von HWR-Spannmitteln zum Einsatz: aus den beiden Produktlinien InoLine und SolidLine, auf allen Dreh-Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren. „Für uns gehören die HWR-Spannmittel praktisch zur Grundausstattung, um unsere Teile in der Qualität und mit der Präzision fertigen zu können, die wir haben wollen“, betont Dr. Friedrich Freund.

Die Kundenbeziehung zu HWR besteht seit 2018 und ist fortlaufend ausgebaut worden: Man schätzt sich gegenseitig, von Seiten Hydrokomp vor allem den kurzen Draht und die persönliche Betreuung von HWR.

Immer auf Augenhöhe (v.l.): Dr. Friedrich Freund (Geschäftsführer Hydrokomp), Marcel Bongers (Außendienst und Vertrieb HWR) sowie Hydrokomp-Fertigungsleiter Michael Hofmann – Bild: HWR Spanntechnik GmbH – Mario Irrmischer
In diesem Fall durch Außendienst- und Vertriebsmann Marcel Bongers: „Hydrokomp hat einen modernen Maschinenpark, und die Mitarbeitenden dort sind motiviert und hochqualifiziert – für uns ein perfect match! Ein interessantes Detail ist, dass die letzten Maschinen von DMG, die Hydrokomp beschafft hat, direkt bei DMG in Bielefeld mit unseren Spannfuttern ausgerüstet wurden.“
Flexibilität für die Fertigung, Sonderlösungen inklusive
Zum Maschinenpark gehören aktuell zwei DMG Mori CLX 450 TC mit Robo2Go. Hier kommen auf Haupt- und Gegenspindel jeweils Futter der Baureihe InoFlex VT-S mit den Durchmessern 315 bzw. 260mm zur Anwendung. „Wir haben uns für die beiden DMG bewusst für ein Vierbackenfutter entschieden, damit wir flexibel in der Fertigung sind“, erläutert Freund. „Wir bestücken die Maschinen mit Rund- oder Vierkantmaterial. Dass wir die Maschinen mit Vierkantmaterial beladen, ist etwas Besonderes und dürften noch nicht viele Monteure gesehen haben.“

Der hessische OEM-Systemlieferant nutzt die HWR-Nullpunktspanntechnik SolidPoint in Verbindung mit SolidGrip-Zentrierspannern gleichermaßen auf einer Röders 5-Achs-Fräsmaschine mit Palettenwechsler, auf einer Universalmaschine Grob G350 sowie auf der Matsuura MX-330. Bild: HWR Spanntechnik GmbH – Mario Irrmischer
Auf der 5-Achs-Fräsmaschine, Typ Röders RXP601DS mit 20-fach Palettenwechsler, verwendet Hydrokomp auf nahezu allen Palettenplätzen die HWR-Nullpunktspanntechnik SolidPoint (Nullpunktspannplatten) in Verbindung mit SolidGrip-Zentrierspannern, darüber hinaus noch zwei Futter InoFlex VF016. „Die Röders fertigt mit sehr genauen Toleranzen“, weiß der Geschäftsführer. „Die gleichen Spannmittel, also SolidPoint Nullpunktspannplatten plus SolidGrip, verwenden wir außerdem auch auf unserer neuen Grob G350 mit 8-fach-Palettenwechsler und auf der Matsuura MX-330 mit 10-fach-Palettenwechsler. Auf all diesen drei Maschinen können wir die Frässpanntechnik der SolidLine nutzen und sogar untereinander austauschen. Das kommt unserer Arbeitsphilosophie sehr entgegen und gibt uns maximale Flexibilität.“
InoLine für moderne Dreh- und Fräsbearbeitungen
Mit den Spannmitteln der innovativen Produktfamilie InoLine von HWR lassen sich gleichermaßen kubische als auch runde Werkstücke sicher und präzise spannen. Ihre volle Stärke spielen sie bei Bauteilen aus, die formempfindlich oder dünnwandig sind – hier lassen sich hervorragende Ergebnisse erzielen, die mit herkömmlicher Spanntechnik so nicht möglich wären.
Zwei Produktfamilien
Das aktuelle HWR-Portfolio unterteilt sich in zwei Produktreihen: InoLine mit dem ausgleichenden InoFlex 4-Backenfutter – der neue Standard für die mechanische Bearbeitung – sowie Lösungen zum Spannen verformungsempfindlicher und dünnwandiger Bauteile. SolidLine bietet im Bereich Fräs-Spanntechnik eine breite Auswahl leistungsstarker Module, mit Nullpunkt-Spanntechnik im 52er- und 96er-Rastermaß über 5-Achsspanner bis hin zur innovativen Prägespanntechnik.
Die Futter der Reihe InoFlex gestatten es darüber hinaus, auch geometrisch unförmige Werkstücke bestens zu spannen. Die Einsatzmöglichkeiten von InoFlex sind so vielseitig wie die Zahl der Kombinationen mit weiteren Spannmitteln von HWR (bzw. auch anderer Hersteller).

Typisch für HWR sind extrem kurze Rüstzeiten, die einfache Bedienung und die Langlebigkeit der Spannmittel – nimmt man alles zusammen, können Anwender viel Zeit und damit Geld sparen.
Zeitersparnis – einfaches Handling mit SolidLine
In der Praxis haben sich die Produkte der SolidLine von HWR längst etabliert und in zahlreichen Anwendungen der metallverarbeitenden Industrie bewährt. Zu ihren Vorteilen zählen die leichte Bedienung und vor allem die kurzen Rüstzeiten der Nullpunktspanntechnik. Wo Werkzeug- und Bauteilwechsel üblicherweise viel Zeit und Sorgfalt brauchen, sind sie mit SolidLine-Modulen rasch und sicher erledigt. Die einzelnen Elemente lassen sich schnell wechseln, justieren und flexibel miteinander kombinieren.
Über HWR Spanntechnik
Mit über 35 Jahren Erfahrung besitzt HWR Spanntechnik über eine umfangreiche Expertise in der Werkstückspanntechnik, für jegliche Anwendungen in der Dreh- und Fräsbearbeitung. Im Mittelpunkt stehen die Anforderungen der Kunden; auch bei der Evolution bestehender Produkte sowie der Entwicklung neuer Module und Systeme bleiben sie im Fokus. Bei HWR treffen Innovationskraft und hohe Wirtschaftlichkeit auf Präzision in der Ausführung. Das Ergebnis: beste Spannmittel, die den steigenden Anforderungen bei der Dreh- und Fräsbearbeitung gerecht werden. Firmensitz ist das niedersächsische Oyten bei Bremen mit aktuell rund 80 Beschäftigten.
Wie auch bei den Spannmitteln der InoLine zählen die robuste Ausführung und die Langlebigkeit zu den Pluspunkten der SolidLine. Eine Besonderheit ist die Prägespanntechnik, die beim 5-Achs-Zentrierspanner SolidGrip zum Einsatz kommt: Die Rohteile werden mit der Prägestation SolidStamp in Sekunden mit einer Zahnkontur vorgeprägt; die ebenfalls gezahnten Spannbacken stellen den Formschluss her. Auf diese Weise wirken deutlich geringere Spannkräfte direkt auf das Bauteil, dennoch ist die Haltekraft hoch. Die Folge: geringere Verformung am Werkstück und damit ausgezeichnete Ergebnisse.
Bester Service und kundennahe Zusammenarbeit
Hochwertige Produkte und Qualität auf der einen Seite, der persönliche Kontakt zu HWR sowie die kompetente Beratung auf Augenhöhe andererseits – für HWR-Vertriebsmann Marcel Bongers ist dieser Mix ein Schlüssel zum Erfolg: „Unsere Kunden schätzen es sehr, wenn sie für den gesamten Bereich ihrer Spanntechnik einen festen Ansprechpartner haben, der sich um alle Belange und Wünsche kümmert und den gesamten Bedarf abdeckt. Das wird honoriert, und das macht auch für mich die Arbeit so besonders.“

















